Edelmetallschmuck

Faires Edelmetall

Gerne würde CONTIGO alle seine Schmuckstücke nur noch mit fair abgebauten Edelmetallen fertigen lassen.  Arque Arte zum Beispiel bezieht sein Gold von der kolumbianischen Organisation Fairmined. Diese setzt sich gezielt dafür ein dass die Minenarbeiter faire Löhne erhalten und alle Sicherheitsstandarts beim Abbau von Gold und Silber in den Minen eingehalten werden.

Das Problem: Die abgebauten Edelmetalle werden über zertifizierte Verkäufer verkauft. Davon hat einer seinen Sitzt in Kolumbien und der Rest in Europa oder den USA. Das ist natürlich toll für die Schmuckproduktion in diesen Ländern. Jedoch ist es zu teuer für unsere Produzenten. Edelmetalle die aufgrund ihrer fairen Qualität schon ca. 20% teurer sind als Edelmetalle von der Bank, zu importieren um sie dann wieder zu uns zu exportieren. Diese ganzen Kosten müssten die Produzenten ihren Verkaufspreis und anschließend CONTIGO auf seinen Verkaufspreis rechnen wodurch wir sehr wahrscheinlich Kunden abschrecken würden, was den Absatz senken würde was den Produzenten schaden würde.

Wir suchen also noch Anbieter für Faire Edelmetalle in Indien und Thailand. Wenn jemand hierzu Ideen oder Information hat, würden wir eine Email sehr schätzen.

Silber

Hersteller
ALLPA, Peru Material

  • 925er Silber (Sterling) aus einheimischer Förderung
  • Onyx, Celestit, Perlmutt und Süßwasserperlen aus Peru oder angrenzenden Ländern

Herstellungsprozess
Die gesamte Produktion von Hand

  1. Silberflocken werden zu Silberstäben geschmolzen
  2. Mit mechanischer Walze werden Silberstäbe zu feinen Bändern gepresst
  3. Bänder werden in passende Stücke zerschnitten, zurechtgebogen und zu Schmuckstücken zusammengelegt
  4. Schmuckstück wird zusammengelötet
  5. Mit Feile werden die Kanten entgratet
  6. Einsetzen der Steine
  7. Vorsichtiges anklopfen der Silberfassung an den Stein
  8. Abschließend werden die Teile am Schleifstein poliert

Pflegehinweis

Gautam, Nepal Material

  • 925er Silber (Sterling) von örtlichen Banken
  • Lapislazuli, Malachit, Türkis, Onyx, Granat

Herstellungsverfahren

  1. Anfertigung der Silberstücke in Silberwerkstätte durch walzen, schmieden, löten, polieren
  2. Einkauf der Steine auf dem Markt
  3. Kettenfertigung durch auffädeln der einzelnen Perlen in Handarbeit

Pflegehinweis  Merkblatt Silberpflege

Umed Singh, Indien Material

  • 925er Silber (Sterling) von örtlichen Banken
  • Lapislazuli, Malachit, Türkis, Onyx, Granat

Herstellungsverfahren

  1. Stellen von Silber und Schmucksteine für eigene und zuarbeitende Silberwerkstätte
  2. Anfertigung der Silberstücke durch walzen, schmieden, löten, polieren
  3. Einsetzen der Schmucksteine und vorsichtiges anklopfen der Fassung

Pflegehinweis  Merkblatt Silberpflege

Veva, Thailand Material

  • 925er Silber (Sterling)

Herstellungsprozess

  1. Bleistiftzeichnung des Schmuckstücks
  2. Anfertigung von Wachsmodellen
  3. Wachsmuster werden an Wachsbaum befestigt, dieser wird für das Giesen außer Haus gegeben
  4. Der sogenannte „Modellbaum“, wird in ein Gefäß gegeben, das mit einer Art Gips ausgegossen wird
  5. Erhitzen des Gefäßes, Wachs läuft aus, Silber wird eingeleitet
  6. Entfernen des Gipsmantels, Erhalt der ausgegossenen Form
  7. Silberbaum zurück an Veva
  8. Schmuckstücke werden von Baum abgeschnitten, Reste wieder eingeschmolzen
  9. Verfeinerung, Reinigung, Entgraten, Polieren
  10. Jedes Stück wird nochmals  4 Minuten im Silberbad versilbert, um besonders schönen Glanz zu erreichen
  11. Steine und Perlen werden sorgfältig gefasst
  12. Zu Vergoldender Schmuck kommt für 7 Minuten in Goldbad (=1Mikron)
  13. Anlöten von Ohrstecker
  14. E-Coating wird mit dem Pinsel aufgetragen um Anlaufen zu verhindern

Pflegehinweis Merkblatt Silberpflege

Gold

Hersteller
ARQUE ARTE, Kolumbien
Creative Designs, Indien
By Claudia Specht on 21. Mai 2019 |

KILUS

Das Arbeitsmaterial von K.I.L.U.S.

 

 Kurzporträt von CONTIGOs Partner K.I.L.U.S. 

 Produkte 

Taschen aus Saftpack

 Standort 

Pasig nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

Pasig City nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

Ugong, Pasig City, Philippinen – Entfernung von Europa: 10.100km

 Gründungsjahr 1997 

 Geschichte 

  • 1997: der Stadtteilvorsitzende von Ugong Alejandro E. Santiago ermutigt seine Frau Editha zur Gründung einer ehrenamtlichen Frauengruppe
  • Sie und viele Freiwillige werden Partner des „Projekts für eine saubere und grüne Stadt“, einer Initiative des Stadtteilrates zu Müllmanagement und Einkommensbildung im Viertel
  • 1998: wird die Gruppe offiziell unter dem Namen K.I.L.U.S. registriert (zu diesem Zeitpunkt mit 500 Frauen). Alle Mitglieder tragen zum Startkapital von K.I.L.U.S. in Form von Geldeinlagen bei.
  • Jede Nachbarschaft bekommt Koordinatorinnen und Gruppenleiterinnen, die beauftragt sind, die Reinigungsarbeiten in den Straßen zu leiten und zu überwachen
  • Ein großer Erfolg ist die Auszeichnung des Stadtteils Ugong als sauberster und grünster in Pasig
  • Ab 1999: neuer Arbeitsschwerpunkt: Projekte zum Lebensunterhalt der Mitglieder. Alle Haushalte werden aufgefordert, Müll zu trennen. Die Wertstoffe werden recycelt.
  • Bei einem Seminar auf der Suche nach Einkommensmöglichkeiten entsteht die Idee, aus Trinkpäckchen Taschen herzustellen. Editha Santiago setzt diese Idee in ihrem Stadtteil um.
  • Frauen im Stadtteil Ugong werden in allen Prozessen der Taschenfertigung geschult. Das Pilotprojekt findet viel Beachtung in Medien und Öffentlichkeit
  • K.I.L.U.S. wird offiziell ins Genossenschaftsregister eingeschrieben
  • Den Durchbruch bringt die Teilnahme an internationalen Messen. Die Recyclingartikel werden nun auch zu Kunden in Übersee verkauft. Dieser Erfolg trägt wesentlich zur Einkommensverbesserung im Stadtteil bei. K.I.L.U.S. bekommt Zugang zu öffentlichen Krediten und schafft sich professionelle und robuste Nähmaschinen an
  • In Kooperation mit Bildungsträgern und Regierungsorganisationen wird  K.I.L.U.S. zu Vorträgen und Workshops auf nationaler und internationaler Ebene eingeladen. Themen sind Umwelt- und Müllmanagement, Stadtteilentwicklung, Selbstorganisation und Frauenförderung.
  • Januar 2017: infolge eines Großbrands brennt das komplette Produktionsgebäude nieder, die gesamte Ausstattung, Nähmaschinen, Rohmaterialien und fertig gestellte Aufträge sind unwiederbringlich verloren
  • CONTIGO und in Person Ingo Herbst steht mit K.I.L.U.S. in engem Kontakt, um schnelle Hilfestellungen zu erarbeiten
  • April/Mai 2017:
    • die 150 Frauen erhalten für zwei Monate ein Noteinkommen durch das lokale Arbeitsministerium
    • durch Spenden der lokalen Regierung, Firmen und dem Club der amerikanischen Botschaft können Computer und einige Nähmaschinen angeschafft und eine provisorische Produktion auf dem Privatgelände von Alejandro und Editha Santiago eingerichtet werden
    • nach langem Suchen kann ein Grundstück für den Wiederaufbau gefunden werden
    • Bauplanung und vorläufige Baugenehmigung sind vorhanden
    • Der komplette Wiederaufbau wird ca. 76.000€ kosten
  • Mai 2017: CONTIGO startet eine umfangreiche Spendenaktion in seinen CONTIGO Läden und bei Weltläden: weitere Informationen finden Sie hier: http://contigo.de/category/news/spendenaufruf/
  • Dezember 2017: Summe der eingegangen Spenden beläuft sich auf 40.042 €. Für die Errichtung eines einfachen Flachbaus erhielt K.I.L.U.S. Mittel von Unterstützergruppen aus den Philippinen und Japan. Der CONTIGO Verein e.V. finanziert die nötigen Arbeitsmittel, fehlende Ausstattung und ein Transportfahrzeug. Die Frauen bei K.I.L.U.S. sind so in der Lage, wieder größere Aufträge anzunehmen
  • Februar 2018:
    • Das neue Lieferauto zum Einsammeln der Recyclingmaterialien wird geliefert
    • Neubeschaffung vieler Arbeitsmittel
    • Erste Auslieferung von über 5.500  Recyclingtaschen an CONTIGO (improvisierte Produktion fand tw. in den Privaträumen von Alejandro und Editha Santiago, sowie bei Frauen von zu Hause aus statt)
  • Juni 2018: Beginn des Wiederaufbaus einer neuen Produktionsstätte
  • November 2018: Einweihung der neuen Produktionsstätte
  • Frühjahr 2019: K.I.L.U.S. erhält die restliche Spendensumme vom CONTIGO e.V., diese werden in ihre Sanitäreinrichtungen, Belüftungsanlagen, Arbeitsschutzmaßnahmen, Gesundheitsprogramme und in die Produktentwicklung investiert

 

 Zusammenarbeit mit CONTIGO seit 2003 

 Unternehmensstruktur 

Organisation als Kooperative, zählt aktuell 300 Mitglieder:

  • Alle Mitarbeiter/innen (auch die Heimarbeiterinnen) sind Mitglied und haben einen kleinen Beitrag eingezahlt

Anzahl der Mitarbeiter: 

  • 32 Vollzeitmitarbeiter (26 Frauen, 6 Männer)
    • Mitarbeiter der Verwaltung, der Qualitätskontrolle, die Produktionsleiter und die Mustermacher erhalten ein Festgehalt
    • Mitarbeiter in der Produktion (Schneiden der Streifen für Webarbeiten, Weben und Nähen) erhalten Stücklohn
  • 57 Heimarbeiterinnen (in Teilzeit) – werden pro Stück bezahlt
  • ca. 90 Familien sind an den verschiedenen Produktionsschritten beteiligt

Arbeitsstätten:

  • Zwei Sammelstellen für Saftpäckchen und andere recycelbare Wertstoffe in der Nachbarschaft und am Rande von Pasig.
  • Die zentrale Werkstatt in Ugong ist luftig, hell und nach allen Seiten mit vielen Fenstern versehen. Die Fensterläden sind aus Saftpackmaterial gefertigt.

Aufteilung des Hauptgebäudes:

  • Untergeschoss: Materiallager, Reinigung, Sortieren, Zählen, Zuschnitt für die Flechtarbeiten
  • Obergeschoss: Büroräume, Musterraum, Nähwerkstatt, Qualitätskontrolle

Arbeitsorganisation:

Produktionsschritte im Haus:

  • Leere Safttüten werden dreifach gereinigt, sortiert, zurecht geschnitten und zur Weiterverarbeitung an die verschiedenen Abteilungen verteilt
  • Produktion von Taschen, Accessoires: Nähen und Weben
  • Qualitätskontrolle der Endprodukte
  • Verpacken und Export

Produktionsschritte außer Haus:

  • Sammeln der Recyclingmaterialien in eigenen Sammelstellen
  • Web- und Näharbeiten in Heimarbeit (Mütter und Hausfrauen)

Mitarbeiterversammlung: 1x im Monat mit allen Mitarbeitern und Mitgliedern der Kooperative

 Vertrieb 

  • 85% Export (U.S.A., Japan, Südkorea, Europa)
  • 15% Inland

 Ziele 

  • K.I.L.U.S. versteht sich als „Multipurpose Cooperative“, die wirtschaftliche, soziale und Bildungsziele vereinigt
  • Regelmäßiges Einkommen für Frauen im Stadtteil
  • Vereinbarkeit von Arbeit und Familie
  • Schonender Umgang mit Ressourcen
  • Bewusstseinsbildung und Ergreifen von Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Natur
  • Frauenförderung: Stärkung des Selbstvertrauens
  • Stärkung der Gemeinschaft

 Besonderheiten 

  • Enger Zusammenhalt aller Mitglieder, regelmäßige Versammlungen, in denen auch private Sorgen zur Sprache gebracht werden: Frauen lernen, frei zu sprechen, viele kommen durch Vortragsreisen erstmals aus ihrem gewohnten Umfeld und in Kontakt mit fremden Menschen und Kulturen
  • Langjährige Mitarbeit: viele Frauen sind seit mehr als 10 Jahren dabei. Viele ältere Menschen sind Analphabeten und hätten in anderen Unternehmen keine Chance.

Darum arbeitet CONTIGO mit K.I.L.U.S. : Vorbildliche Verbindung von Umweltengagement und Einkommensschaffung. Besondere Förderung der Menschen im Team, großes Engagement über die eigene Organisation hinaus für das ganze Stadtviertel Ugong.

 

 Einstufung des Fairtrade Handelspartners 

FTA = Fairtrade Approved (Anerkannter Fairtrade Handelspartner)

 

 Fairtrade Aspekte 

K.I.L.U.S. verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

 Ausschluss von Kinderarbeit 

 Ausschluss von Diskriminierung 

Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

 Angemessene Bezahlung 

  • Mindestlohn in der Region: PHP 481/Tag (PHP=Philippinischer Peso)
  • Gehalt bei K.I.L.U.S.: PHP 400-500/Tag für eine/n Näher/in (*)
  • Heimarbeiterinnen erhalten Stücklohnzahlung
  • Wöchentliche Barzahlung an jedem Freitag für die abgelieferte Ware

(*) Hinweis:
Bei K.I.L.U.S. werden keine Löhne oder Gehälter im eigentlichen Sinne gezahlt, sondern der Verdienst besteht aus den Gewinnanteilen. Diese können je nach Geschäftsverlauf schwanken. Deshalb ist der oben genannte Wert als Richtwert zu sehen.

 Menschenwürdige Arbeitsbedingungen 

Arbeitszeit:

  • 8 Stunden/Tag
  • 1,5 Stunden Pausen für Snacks und Mittagessen
  • 5 Tage/Woche

Soziale Leistungen:

  • Einzahlung in die Krankenversicherung (Philhealth)
  • Vergabe von niedrig verzinsten Darlehen, z.B. für Ausbildung, Hausrenovierung
  • Lebensmittelzuschüsse (verbilligter Reiseinkauf im Werkstattladen)
  • Bereitstellung der Arbeitskleidung
  • Regelmäßige, kostenlose Gesundheitschecks
  • Stipendien für Kinder der Mitglieder

Da K.I.L.U.S. eine Kooperative ist, in der alle Beschäftigte Miteigentümer sind, gibt es kein typisches Arbeitgeber – Arbeitnehmerverhältnis. Als Kooperative fallen keine Beiträge zu den Sozialversicherungen (SSS) und zum nationalen Bausparprogramm (pag-IBIG) an. K.I.L.U.S. ermutigt jedoch alle Mitglieder, sich freiwillig zu versichern und bietet dabei Hilfe an.

Bildungsangebote:

  • Bildungsprogramme zu Umwelt und Gesellschaft
  • Designtraining für Nachwuchskräfte
  • Persönlichkeitsbildung durch Übernahme von mehr Verantwortung im Team und bei Veranstaltungen außer Haus
  • Gesundheitskurse für Frauen (Verhütung, Schwangerschaft) in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gemeindebüro
  • Eigener Chor, gemeinsame Gottesdienste

Arbeitssicherheit:

  • Alle Sicherheitsstandards werden erfüllt

 Transparenz 

  • Ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung ist vorhanden
  • SAR liegt vor

 

 Monitoring 

  • Durch persönliche Besuche in Pasig (2010, 2016)

 

 Informationen/Texte

Ursprungswissen K.I.L.U.S. (Stand 05/2019)

 

 Länderinformation 

Informationen über die Philippinen

Fotos

2018: Wiederaufbau & neues Lieferauto

 

Januar 2017: Großbrand bei K.I.L.U.S. – komplette Zerstörung der Produktionsstätte:

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Produktionsstätte vor dem Brand / Besuch Oktober 2016:

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Video

By Janina Lange on 20. Mai 2019 |

Zwei tabellen nebeneinander

Contents

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    By Claudia Specht on |

    Partner Food

    Foodsortiment CONTIGO

    Kaffee
    CONTIGO importiert seine Rohkaffees nicht selbst. Der von FLO lizensierte Kaffeeimporteur Benecke (FLO Nr.: 1033) ist als Dienstleister für die Selektion, die Qualitätskontrolle, den Import, das BIO-Kontrollverfahren und die Lagerung zuständig. Ausschließlich Kaffees von FLO-gelisteten Kaffeeproduzenten werden bei CONTIGO akzeptiert. Der Partner Benecke ist für Ursprungsinformationen verantwortlich, die regelmäßig aktualisiert werden.

    Schokoladen
    CONTIGO ist Distributor für über 100 verschiedene Schokoladenprodukte. Diese werden von dem österreichischen Chocolatier Zotter bezogen, der von FLO lizensiert ist (FLO Nr.: 3561). Alle Schokoladen tragen das FAIRTRADE-Siegel und sind aus kontrolliert biologischer Erzeugung (Bio-Kontrollnummer: AT-BIO-402).

    Tee
    Die von CONTIGO angebotenen Teesorten sind nicht Teil des engeren Fairtrade Sortiments von CONTIGO. Der Schwerpunkt liegt hier auf der kontrolliert biologischen Erzeugung. CONTIGO unterliegt der Prüfung durch die Öko-Kontrollstelle GfRS (Nr.: DE-ÖKO-039).
    CONTIGO bezieht seine Tees über die Importeure CHA Dô Teehandels GmbH, Bremen (Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-001) und F. L. Michaelis GmbH, Bremen (Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-039).
    Auf Wunsch können die Information über die Ursprünge aller Tees zur Verfügung gestellt werden. –> info@contigo.de

    Analog zu den FLO-Regeln führt CONTIGO 1,50€ pro verkauftem Kilogramm Tee an den gemeinnützigen CONTIGO e.V. ab, der die Unterstützung von in Not geratenen Kleinproduzenten als Aufgabe hat.

     

    Die Ursprünge der CONTIGO Kaffees

     

    260px-Google_Earth1

    Afrika – Deutschland

    300px-Google_Earth2

    Südamerika – Deutschland

    260px-Google_Earth3

    Asien – Deutschland

    AFRIKA AMERIKA ASIEN
    SCFCU / Äthiopien (FLO Nr.: 2519) APROCEM / Brasilien (FLO Nr.: 18987) MASS / Indien ( FLO Nr.: 19619)
    ASOPEP / Kolumbien (FLO Nr. 30472)
    Fapecafes / Ecuador (FLO Nr.: 2406)
    RAOS / Honduras (FLO Nr.: 905)
    UCOAAC / Mexiko (FLO Nr.: 811)
    By Janina Lange on 6. Mai 2019 |

    Toucan

    Toucan Team

     

    Kurzporträt von CONTIGOs Partner Toucan

    Produkte

    Schmuck aus recycelten Sari – Stoffen

    Standort

    Ghitorni im Südwesten des Staates Neu-Delhi, Indien – Entfernung von Europa: 6.000km

    Delhi nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

    Gründungsjahr 2003

    Geschichte

    • Geschäftsführerin Shaina arbeitet in der Firma ihres Mannes, der als Designer Lederwaren und Möbel verkauft; mit der Zeit keimt der Gedanke, sich mit einem sinnvollen Projekt selbstständig zu machen
    • 2003: Gründung von Toucan
    • 2019: Toucan wird Mitglied der indischen Organisation „Fairtrade India“

    Zusammenarbeit mit CONTIGO seit 2018

    Unternehmensstruktur

    Anzahl der Mitarbeiter:

    • Geschäftsführerin: Shaina Jarg
    • Im Hauptbüro:
      • 12 Festangestellte
      • 40-50 Frauen in der Produktion, je nach Auftragslage, auf Tageslohnbasis
    • Abteilungen:
      • Design, Produktentwicklung
      • Kundenbetreuung
      • Produktionsbetreuung: Ausbildung neuer Heimarbeiter/innen
      • Qualitätskontrolle
      • Versand, Export
    • Zusammenarbeit mit 20 Gruppen in Ghitorni (insgesamt sind 200 Frauen beschäftigt), die die Perlen und fertige Schmuckstücke in Heimarbeit herstellen

    Arbeitsorganisation: 

    • Neue Mitarbeiter/innen werden zunächst in der Hauptwerkstatt geschult (Perlen anfertigen, vollständige Kettenproduktion), danach arbeiten sie nur von Zuhause aus, um sich nebenbei um die Familie (Kinder, Angehörige, Landwirtschaft) kümmern zu können
    • Heimarbeiterinnen erhalten Stücklohn, der nach Zeit und Aufwand berechnet wird
    • Toucan liefert den Heimarbeiterinnen die Rohmaterialien

    Vertrieb

    100% Export (USA, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Mexiko, Finnland, Japan, Niederlande, Italien, Griechenland)

    Ziele

    • Verbesserung der Einkommensbedingungen für Frauen, dass diese ihre Kinder in die Schule schicken können

    Besonderheiten

    Toucan ist es wichtig, dass die Kinder der Handwerker/innen in die Schule gehen und überprüfen dies auch regelmäßig; je nach Hintergrund unterstützt Toucan die Familien auch finanziell (für schulische Ausgaben: Schulgeld, -uniform), zzt. unterstützt Toucan 50 Kinder

    Darum arbeitet CONTIGO mit Toucan: Die soziale Ausrichtung von Toucan mit dem Ziel faire Einkommensmöglichkeiten für die ländliche Bevölkerung, und vor allem für Frauen, zu schaffen, verbunden mit dem Fokus auf Wiederverwertung von Materialien die sonst zu Abfall würden und die ausgefallen, schönen Produkte machen Toucan zum idealen Partner für CONTIGO.

     

    Einstufung des Fairtrade Handelspartners

    FTP = Fairtrade in Progress (Fairtrade Handelspartner in Entwicklung), ein Besuch in der Hauptwerkstatt ist für Herbst 2019 geplant

     

    Fairtrade Aspekte

    Toucan verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

    Ausschluss von Kinderarbeit

    Ausschluss von Diskriminierung

    Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

    Angemessene Bezahlung

    • Mindestlohn in Delhi: INR 12.610/Monat (INR = Indische Rupie) 
    • Löhne bei Toucan:
      • Festangestellte Mitarbeiter/innen erhalten zwischen INR 15.000 und 20.000/Monat
      • Produktionsmitarbeiterinnen erhalten einen vereinbarten Tageslohn
      • Heimarbeiterinnen erhalten Stücklohn, der nach Zeit und Aufwand berechnet wird
        • Die schnellste Mitarbeiterin erhält INR 28.000/Monat
        • Im Durchschnitt liegt der Verdienst zwischen INR 5.000- 7.000/ Monat
    • Monatliche Auszahlung in bar und gegen Scheck
    • Übernahme der Anfahrtskosten zum Arbeitsplatz
    • Überstunden werden doppelt vergütet

    Menschenwürdige Arbeitsbedingungen

    Arbeitszeit:

    • 8 Stunden/Tag
    • 1 Stunde für Teepausen und für Mittagessen
    • 6 Tage/Woche 

    Soziale Leistungen:

    • Bezahlte Urlaub
    • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder bei Unfällen (18 Tage)
    • Im Bedarfsfall: finanzielle Unterstützung für die schulische Ausbildung der Kinder der Heimarbeiterinnen (für Schulgeld, Schuluniform, medizinische Notfälle)

    Bildungsangebote:

    • gründliches Einarbeitungstraining in der zentralen Werkstatt

    Transparenz

    • Arbeitsverträge sind vorhanden
    • Ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung ist vorhanden
    • SAR liegt vor

     

    Monitoring

    • Kennenlerntreffen in Delhi (2018, 2019)
    • Mitglied von Fairtrade India (seit 2019)

     

    Länderinformation

    Informationen über Indien 

     

    Fotos

    By Janina Lange on 3. Mai 2019 |

    Partner Übersicht

     

    Land Handelspartner Produkt Seit
    Ägypten Almeerath Gipsdekorationen 2007
    Ägypten Glass Style Tischwaren und Haushaltsdekorationen aus Glas 2018
    Äthiopien SCFCU Kaffee
    Brasilien ACAFEG / APROCEM Kaffee
    Brasilien Isaac Hängematten und -sitze 2002
    Chile Calypso Glasschmuck 2004
    Ecuador Fapecafes Kaffee
    El Salvador Exporsal Hängematten und -sitze 1997
    Ghana SPB UNI-Commerz Bolgakörbe 1998
    Honduras RAOS Kaffee
    Indonesien Arum Dalu Mekar Fächer 2010
    Indien Artisan Well Produkte aus Rindsleder 2004
    Indien Creative Designs Vergoldeter Schmuck 2016
    Indien Eco Tasar Schals und Tücher 2016
    Indien Feather Touch Produkte aus Rindsleder 2010
    Indien Lila Craft Schals und Tücher 2004
    Indien MESH Baumwolltaschen 2017
    Indien Sadaan Windlichter aus Metall 2016
    Indien Santir Silpa Produkte aus Ziegenleder 2002
    Indien Seet Kamal Notizbücher mit Rindsleder Einbänden, Papiersortimente 2006
    Indien Toucan Schmuck aus Sari-Stoffen 2018
    Indien Umed Singh Silberschmuck 2003
    Indien Vinayak Bio-Baumwollschals 2016
    Indien WSSS Kaffee
    Kenia Afrikiko Specksteinprodukte 1996
    Kenia Asango Holzwaren 2005
    Kolumbien ASOPEP Kaffee
    Kolumbien Dekomadera Holzwaren 2011
    Kolumbien Doña Rosa Re3-Recyclingprodukte 2012
    Kolumbien Exportexa Hängematten 2017
    Kolumbien Montezuma Panamahüte 2013
    Kolumbien Sapia Naturschmuck 2002
    Mexiko UCOAAC Kaffee
    Nepal Dhakhwa Loktapapier 2005
    Nepal Gautam Handicrafts Silberschmuck 2005
    Nepal Shirbandi Filzprodukte 2005
    Peru Allpa Silberschmuck, Alpakatextilien 1999
    Peru Amazonas Kaffee
    Philippinen Judith Lorna Produkte aus Acaciaholz und Capiz 2014
    Philippinen K.I.L.U.S. Taschen aus Saftpack 2003
    Philippinen Manila Welcome Capizprodukte 2005
    Philippinen Shine Accessorize Modeschmuck aus Capiz 2017
    Philippinen Siony Capizprodukte 2018
    Philippinen Victori Produkte aus Acaciaholz 2018
    Senegal Végétaux D’Ailleurs Baobabsetzlinge 2005
    Thailand Dhanabadee Keramikvasen 2016
    Thailand Nook Nook FUNimals 2011
    Thailand Veva Silberschmuck 2012
    Vietnam Craft Beauty Schals aus Samt und Seide 2010
    Vietnam HaLinh Körbe 2017
    Südafrika AllWomenRecycling Klikboxen aus recycelten Plastikflaschen 2010
    Südafrika Kapula Kerzen, Keramik 2000
    Südafrika Mambu Schmuck aus Straußenei 2006
    Südafrika Wozamoyza Little Traveller 2012
    By Janina Lange on |

    Partner Non-Food

     

     

    260px-Google_Earth1

    Afrika – Europa

    300px-Google_Earth2

    Südamerika – Europa

    260px-Google_Earth3

    Asien – Europa

    AFRIKA AMERIKA ASIEN
    Afrikiko / Kenia Allpa / Peru Artisan Well / Indien
    All Women Recycling / Südafrika Calypso / Chile Arum Dalu Mekar / Indonesien
    Almeerath / Ägypten Dekomadera / Kolumbien Craft Beauty / Vietnam
    Asango / Kenia Doña Rosa / Kolumbien Creative Designs / Indien
    Chako / Zanzibar Exporsal / El Salvador Dhakhwa / Nepal
    Glass Style / Ägypten Exportexa / Kolumbien Dhanabadee / Thailand
    Kapula / Südafrika Isaac / Brasilien Eco Tasar / Indien
    Mambu / Südafrika Montezuma / Kolumbien Feather Touch / Indien
    SPB UNI Commerz Ltd. / Ghana Sapia Fair Trading Partner / Kolumbien Gautam Handicrafts / Nepal
    Végétaux d’Ailleurs / Senegal HaLinh / Vietnam
    Woza Moya / Südafrika Judith Lorna / Philippinen
    KILUS / Philippinen
    Lila Craft / Indien
    Manila Welcome / Philippinen
    MESH / Indien
    Nook Nook / Thailand
    Sadaan / Indien
    Santir Silpa / Indien
    Seet Kamal / Indien
    Shine Accessorize / Philippinen
    Shirbandi / Nepal
    Siony / Philippinen
    Toucan / Indien
    Umed Singh / Indien
    Veva / Thailand
    Victori / Philippinen
    Vinayak / Indien

     

     

     

    By Janina Lange on |

    Végétaux D’Ailleurs International

    Baobab

     

    Kurzporträt von CONTIGOs Partner Végétaux D’Ailleurs International

    Zitat: „Before they grow so big, the baobabs start out by being little.“ (Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

     

    Produkte

    Baobabsetzlinge (Setzling für einen Affenbrotbaum)

    Dakar nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

    Standort

    Bandia, 75km östlich von Dakar, in der Nähe des Flughafens „Blaise Diagne Dakar“, Senegal – Entfernung von Europa: 4.600km

    Gründungsjahr 2002

    Geschichte

    • 1998: Start von Végétaux D’Ailleurs als Verein „Afrobonsai“ (Ausbildungsprogramm für Jugendliche), Verkauf kleiner, selbst gezüchteter Bäume aus eigener Gärtnerei auf dem lokalen Markt
    • 2002: offizielle Gründung von Végétaux D’Ailleurs, die Bäumchen werden schnell ein Erfolg und das internationale Interesse wächst
    • Seit 2005: Entstehung einer eigenen Gärtnerei nahe der Stadt Richard Toll im Norden des Senegals an der Grenze zu Mauretanien
    • 2005: CONTIGO lernt Végétaux kennen
    • 2006: Végétaux firmiert sich in Végétaux D’Ailleurs International um
    • 2009/2010: Umzug des Unternehmens nach Bandia, 75km östlich von Dakar: hier kann ein Grundstück mit Brunnen (Süßwasserquelle) gefunden werden
    • In den Folgejahren: stetiger Aufbau, Umbau, Optimierung aller Prozesse
      • Aufbau eines wasser-sparendes Tröpfchen-Kanalsystems zu den einzelnen Feldreihen mit Affenbrotbäumen
      • Aufbau von Gewächshäusern
    • Végétaux verkauft erfolgreich seine Baobabs über einen Shop im benachbarten Hauptstadtflughafen an Touristen

    Zusammenarbeit mit CONTIGO seit 2005

    Unternehmensstruktur

    Anzahl der Mitarbeiter:

    • 2 Vollzeitmitarbeiter
      • Geschäftsführer: Philippe und Volimata Raguin
    • 10 ganzjährige Beschäftigte
    • 15-30 saisonale Mitarbeiter/innen

     Arbeitsumfeld:

    Die Baumschule von Végétaux besitzt und bearbeitet mehr als 10 Hektar:

    • 2/3 des Bodens sind für die Aufzucht der Baobabs vorbehalten, Produktionskapazität: 300.000 Stück / Jahr
    • Auf dem restlichen Drittel wachsen andere Bäume und Pflanzen (wie Frangipani, Moringa, Baobab Chakal u.v.m) in Permakultur, zum Teil für Forschung

    Arbeitsorganisation:

    Végétaux bemüht sich, ihren Mitarbeitern ganzjährige Arbeit und Einkommen anzubieten:

    • ganzjährig möglich: einpflanzen, Aufzucht und Pflege der Baobab-Setzlinge
    • zwischen April und September: Ernte/Ausgraben der Baobabs zum Export
    • Oktober: allgemeiner Urlaubsmonat im Senegal
    • November bis März: Reinigung, Reparaturen, Wartung und Instandhaltung der Gebäude, Maschinen, Verbesserungen von Prozessen
    • Mitarbeiter werden in sämtliche Tätigkeitsfelder und Anbautechniken geschult und sind dadurch vielfältig einsetzbar

    Vertrieb

    • 90% Export (Frankreich, Belgien, Italien, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Spanien, Japan) – größere Baobabbäume werden an Museen, Baumschulen etc geliefert
    • 10% Inland über einen Shop am benachbarten Flughafen

    Besonderheiten

    • Regelmäßige Einkommen durch die Arbeit bei Végétaux ermöglicht den Familien, ihre Kinder zur Schule zu schicken
    • Biologischer Anbau: kein Einsatz von Insektiziden oder chemischer Dünger: Végétaux nutzt natürliche Düngemittel (Inhalt ihrer Sickergrube, durch die regelmäßige Entleerung hat sich die Anzahl der Moskitos und die Ansteckung mit Malaria auf dem Betriebsgelände deutlich verringert)
    • Fürsorge für Mitarbeiter / Prävention & Aufklärung:
      • Gesundheitsaufklärung (Leerung der Sickergrube hat Auswirkungen auf Moskitos und dementsprechend auf das Ansteckungsrisiko mit Malaria)
      • Frauen bringen sie bei, selbstständiger, mündiger und dadurch unabhängiger von ihren Männern und Familien zu werden
      • Einstellung geistig behinderter Arbeiter/innen für einfache Gartentätigkeiten
      • Beratung / Aufklärung in Bezug auf das senegalesische Sozialsystem, was im Bedarfsfall beantragt werden kann (z.B. Kindergeld)

    Darum arbeitet CONTIGO mit Végétaux D’Ailleurs International: Eine tolle Kombination: sozial engagiertes Unternehmerpaar und einem spannenden Produkt mit langer Lebensdauer.

     

    Einstufung des Fairtrade Handelspartners

    FTP= Fairtrade in Progress (Fairtrade Handelspartner in Entwicklung), CONTIGOs Besuch steht noch aus.

     

    Fairtrade Aspekte

    Végétaux D´Ailleurs International verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

    Ausschluss von Kinderarbeit

    Ausschluss von Diskriminierung

    Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten. Vegetaux15

    Bei Végétaux D’Ailleurs International arbeiten verschiedene Ethnien zusammen.

    Angemessene Bezahlung

    • Durchschnittsgehalt der Branche/Region: € 62,65/Monat
    • Gehälter bei Végétaux:
      • Ganzjährige Mitarbeiter/innen erhalten zwischen € 140 – 465 / Monat
      • Saisonkräfte erhalten den ortsüblichen Tagelohn
    • Barauszahlung pro Monat
    • Bonuszahlungen (ca. € 61) zu den Feiertagen für ganzjährig Beschäftige
      • Weihnachtsbonus für Christen
      • Bonus zum Islamischen Opferfest Eid ul-Adha
    • Extrazahlung an Familien der Mitarbeiter bei Hochzeit oder Todesfall

    Menschenwürdige Arbeitsbedingungen

    Arbeitszeit:

    • 8 Stunden/Tag
    • 1 Stunde Pause
    • 6 Tage/Woche

    Soziale Leistungen:

    Alle Mitarbeiter/innen bei Végétaux erhalten folgende Sozialleistungen:

    • 1 Monat bezahlter Urlaub (Oktober, nachdem die letzten Baobabs exportiert wurden)
    • Einzahlung in die Rentenversicherung (IPRES =  Instution de Prévoyance Retraite du Sénégal), Végétaux übernimmt beide Anteile (für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, insgesamt 30% vom Monatsbruttolohn)
    • Ganzjährige Mitarbeiter/innen erhalten kostenfreie Unterkunft bei Végétaux
    • In einfachen Krankheitsfällen werden Medikamente ausgegeben
    • Im Bedarfsfall: Finanzielle Unterstützung bei Todesfällen in der Familie und Vergabe von langfristigen, zinslosen Darlehen (mit späterer Verrechnung mit Gehältern)

    Bildungsangebote:

    • Siehe oben unter „Besonderheiten“: Aufklärung hinsichtlich Gesundheit und Hygiene

    Transparenz

    • Ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung ist vorhanden
    • SAR liegt vor

     

    Monitoring

    • Besuch von Volimata und Philippe Raguin in Göttingen (2018)

     

    Reiseberichte

    2013_Reisebericht Hendrik Meisel

     

    Länderinformation

    Informationen über Senegal

     

    Fotos

    Volimata und Philippe Raguin zu Besuch in der CONTIGO Zentrale + öffentlicher Vortrag im Göttinger CONTIGO Fairtrade Shop (September 2018):

        

    Bilder aus Bandia:

     

    Vegetaux16 Vegetaux14 Vegetaux13

    By Janina Lange on 1. Mai 2019 |

    CONTIGO Daten & Fakten

    Das CONTIGO-Team

     

    Die CONTIGO Gruppe ist eine der führenden Organisationen des Fairen Handels in Deutschland.

     

    Gesellschafter und Geschäftsführer

    Gesellschafter: CONTIGO Beteiligungs GmbH (100%)

    Geschäftsführer: Ingo Herbst und Ralph Wüstefeld

     

    Produkte

    • Nonfood: 70%
    • Food: 20%
    • Sonstiges: 10% (z.B. Zubehör, Karten, Kalender)

     

    Standort

    Göttingen, Niedersachsen, Deutschland

     

    Gründung 01. Juli 1994

     

    Geschichte

    • Bis 1993: Ingo Herbst ist Geschäftsführer der GEPA
    • 1. Juli 1994: Gründung des ersten CONTIGO Fairtrade Shops in Göttingen/Niedersachsen durch Monika und Ingo Herbst
    • 1996: Beginn der eigenen Import- und Großhandelsaktivitäten
    • 1999: Ausweitung des Vertriebs an deutsche Weltläden, Einsatz des Internets als Bestell- und Informationsmedium, Registrierung durch „ATO-TÜV“ des Weltladen-Dachverbands
    • 2003: Umzug der Zentrale in neues modernes Gebäude im Göttinger Gewerbegebiet
    • 2004: Ausweitung des Vertriebs auf europäische Weltläden wie Österreich, Luxemburg, Zertifizierung durch die „ARGE“, Dachverband der österreichischen Weltläden
    • 2008: Erweiterung der Geschäftsführung: Ralph Wüstefeld wird neben Ingo Herbst als weiterer Geschäftsführer berufen
    • 2009: Beginn der planmäßigen Expansion
    • 2010: Aufstockung des CONTIGO Teams
    • 2011/2012: Veröffentlichung der CONTIGO Fair Trade Datenbank
    • 2012: Verabschiedung des CONTIGO Leitbildes
    • 2014: 20-jähriges Jubiläum

     

    Mitarbeiter der Zentrale

    30 Mitarbeiter (24 Vollzeit, 6 Teilzeit) – Stand 31.12.2017

    Die CONTIGO Gruppe

    1. CONTIGO Beteiligungs GmbH (Finanzierung, Anlegerbetreuung, Holding)
    2. CONTIGO Fairtrade GmbH (Ausbau und Pflege der Beziehungen zu Produzentzen, Import, Logistik, Distribution, Ausbildung, Fortbildung)
    3. CONTIGO Fairtrade Support GmbH (Finanzierung und Unterstützung des Wiederaufbaus des Produzenten Kapula Candles in Südafrika)
    4. CONTIGO e. V. (gemeinnützig): Verein zur Unterstützung von in Not geratenen Produzenten, außerhalb der Handelstätigkeit
    5. CONTIGO Fairtrade Shops:
    • Aachen
    • Bad Homburg
    • Bonn
    • Braunschweig
    • Bremen
    • Dresden
    • Erfurt
    • Erlangen
    • Flensburg
    • Göttingen
    • Hannover
    • Jena
    • Koblenz
    • Konstanz
    • Leipzig
    • Lüneburg
    • Mainz
    • Marburg
    • Oldenburg
    • Paderborn
    • Saarbrücken
    • Tübingen
    • Wiesbaden

     

    Kunden und Vertriebswege

    • CONTIGO Fairtrade Shops (über gemeinsames Warenwirtschaftssystem im Intranet)
    • Weltläden in Europa (über Internet/Webshop)
    • Fachgeschäfte (über Internet/Webshop)
    • Schlüsselkunden (über Direktkontakt)
    • Private Kunden (über Internet/Webshop)
    • Befreundete europäische Importorganisationen

     

    Umsatz und Stammkapital

    • Stammkapital : € 140.000
    • Umsatz 2005 : € 2,1 Mio.
    • Umsatz 2006 : € 2,5 Mio.
    • Umsatz 2007 : € 2,8 Mio.
    • Umsatz 2008 : € 3,1 Mio.
    • Umsatz 2009 : € 3,7 Mio.
    • Umsatz 2010 : € 3,6 Mio.
    • Umsatz 2011 : € 4,3 Mio.
    • Umsatz 2012 : € 4,6 Mio.
    • Umsatz 2013 : € 6,7 Mio. (nach Konsolidierung)
    • Umsatz 2014 : € 7,4 Mio.
    • Umsatz 2015 : € 8,0 Mio.
    • Umsatz 2016: € 8,7 Mio.
    • Umsatz 2017: € 9,1 Mio.

     

    Mitgliedschaft und Akkreditierungen

    • Anerkannter Lieferant der deutschen Weltläden durch den Weltladen Dachverband
    • Registrierter Lieferant bei der ARGE Österreich (Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Weltläden)
    • Zertifiziert von Öko-Kontrollstelle „Gesellschaft für Ressourcenschutz“ (GfRS)

     

     

    By Janina Lange on 30. April 2019 |

    Vasen

    Hersteller

    Dhanabadee

    Material

    feine, weiße Kaolinerde, bei 1.200°C verdichtet. Qualität: Steinzeug, das bedeutet hoch gebrannt, wasserdicht, stabil, nicht mit Stahlspitzen einritzbar.

    Herstellungsprozess

    1. Die Vasen werden in Gipsformen gegossen
    2. Entnehmen, wenn der Gips die Feuchtigkeit des Tons aufgenommen hat
    3. Dekor wird mit aufgebracht, durch einfache Hilfsmittel,
      • Kämme
      • Bürsten
      • Zahnstocher
      • kleine Drahtbesen
      • Küchenwerkzeuge
    4. Vorbrand
    5. Auftragen von Farbe und Innenglasur
    6. Glasurbrand bei 1.200° im elektrischen Brennofen

    Fotos

      

    By Claudia Specht on 23. April 2019 |