Edle Steine

Achat

Farbe:

Info:

    • Achat ist Varietät des Minerals Quarz
    • Unter Varietät versteht man in der Mineralogie die unterschiedliche Ausbildung eines Minerals in Bezug auf seine Farbe, Transparenz, Tracht, Habitus oder Kristallgröße
    • Auffälliges Merkmal von Achaten sind die überwiegend buntfarbigen, streifenförmigen Ablagerungen aufgrund der rhythmischen Kristallisation
    • Achate bilden sich in Gesteinshohlräumen die mit anderen mineralischen Stoffen in konzentrischen oder unregelmäßigen Schichten ausgekleidet sind
    • Bei (vollständiger) Ausfüllung spricht man von einer Mandel, bei (unvollständiger) Auskleidung von einer Druse
    • Die unterschiedliche Farbe rührt gewöhnlich von Eisen- und Manganverbindungen her, doch sind die Onyxe (schwarz und weiße Lagen)und Karneol (auch Sarder) meist künstlich gefärbt.
    • Sehr häufig umschließt die Mandel einen hohlen Drusenraum, worin noch Bergkristall, Amethyst, Kalkspat, Zeolithe, Hämatit und andere Mineralien zur Ausbildung kommen.

Mineralogie: Quarz, Härte 6,5

Reinigung: hohen Härte und Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien

Amethyst

  • Farbe: violett
  • Geschichte: Name aus dem griechischen amethein= dem Rausch widerstrebend. Soll vor Trunkenheit bewahren (auch Bacchusstein genannt). Talisman der Versöhnung, der Partnerschaft und glücklichen Ehe
  • Mineralogie: Quarz, Härte 7
  • Eigenschaften: Farbveränderung bei Erwärmung möglich
  • Reinigung: unter fließend Wasser, nicht in die Sonne legen

Carneol

  • Farbe: orange, rotbraun
  • Geschichte: Im Altertum war der Carneol der wertvollste Schmuckstein, die rotbraune Art nannte man Sarder. Sie galt sowohl als blutstillend als auch als durchblutungsfördernd
  • Mineralogie: Härte 7, Variante des Chalcedon
  • Reinigung: unter fließend Wasser, kann in die Sonne gelegt werden.

Citrin

  • Farbe: Begehrteste Steine des Citrins besitzen klares, leuchtendes Gelb
  • Geschichte: Name abgeleitet vom Gelb der Zitrone, gehört zur Familie der Quarze
  • Minerologie: Härte 7 in der Mohs’schen Zehnerreihe und ist damit gegen Kratzer weitgehend unempfindlich

Onyx

Achatscheibe mit großen Zonen Onyxbänderung

 

 

  • Farbe: schwarz, weiß (oft gefärbt)
  • Geschichte: wichtigster Schmuck und Heilstein der Antike. Bei den Indios Schutzstein gegen Magie und Pest, bei den Griechen Liebesstifter
  • Manipulationen und Immitationen durch Achat im Umlauf
  • Mineralogie: Calcedon, Silikatgestein , Härte 6,5-7
  • Reinigung: unter fließend Wasser

Chrysokoll

  • Farbe: blaugrün mit Emailleschimmer
  • Geschichte: Name kommt aus dem Griechischen chrysós (Gold) und kólla (Klebstoff) in Anspielung auf eine ähnliche Substanz, die früher zum Löten von Gold verwendet wurde.
  • Mineralogie: Erz ( Kupfersilikat), Härte 2-4
  • Eigenschaften: wie Türkis, sehr empfindlich
  • Reinigung: s. Türkis

Granat

  • Farbe: tiefrot, aber auch gelb, orange, braun (über 10 verschiedene Farbnuancen möglich)
  • Geschichte: Name bedeutet der “Körnige”, lateinisch: granum (Ähnlichkeit mit Körnern des Granatapfels). Im Mittelalter als Karfunkelstein benannt, wurde als Talisman und Schutzstein getragen
  • Mineralogie: Härte 7-7,5
  • Eigenschaften: unempfindlich, leicht zu verarbeiten, hohe Lichtbrechung, verträgt keine harten Stöße oder unsachgemäßes Erhitzen
  • Reinigung: unter fließend Wasser, kann in die Sonne gelegt werden.

Jaspis

  • Farbe: braunorange
  • Minerologie: Härte 7, Siliciumdioxid

Lapislazuli

  • Farbe: tiefblau mit hellen Quarzadern oder goldenen Pyriteinschlüssen
  • Geschichte: lateinisch: lapis=Stein, und arabisch azula=blau. Bis ins 19. Jhd wurde die Farbe Ultramarin aus zermahlenem Lapislazuli gewonnen
  • Mineralogie: Härte 5,5-6, Gestein aus Diopsid und Lasurit (Schwefelgehalt bewirkt die blaue Farbe)
  • Eigenschaften: wegen geringer Härte säure- und sonnenlichtempfindlich
  • Reinigung: in Meersalz, nicht in die Sonne legen

Lolit

  • Farbe: Violett in verschiedenen Variationen, meist mit intensivem Blaustich, bis hin zu fast Nachtblau mit Graustich
  • Geschichte: aus dem Griechischen ἴον [1] für Veilchen und λίθος [2] für Stein, zusammen also „Veilchenstein“
  • Mineralogie: Ringsilikat, die mineralogisch korrekte Bezeichnung lautet Cordierit, Härte 7-7,5
  • Eigenschaften: stoß- und druckempfindlich
  • Reinigung: unter fließend Wasser, kann in die Sonne gelegt werden

Malachit

  • Farbe: blass- bis dunkelgrün, Strichfarbe hellgrün
  • Geschichte: die Römer glaubten, er sei durch Mondschein entstanden. In der Antike Stein der Frauen, der Fruchtbarkeit und des Liebeszaubers
  • Mineralogie: Kupfercarbonat, Härte 6
  • Eigenschaften: geringe Härte, kratzempfindlich
  • Reinigung: Vor einem Sonnen- oder Wasserbad abnehmen, sonst Glanzverlust; kurzer Kontakt mit Wasser und Sonne unproblematisch

Mondstein

  • Farbe: milchig trüb mit bläulichem Schimmer
  • Geschichte: Die Ägypter schnitzten aus dem Malachit allerlei Kunstobjekte wie etwa Amulette und Skarabäen und verarbeiteten das fein zermahlene Mineral zu ausdrucksstarken Lidschatten
    Mineralogie: Carbonate und Nitrate, Härte 3,5-4
    Eigenschaften: geringe Härte, kratzempfindlich
    Reinigung: unter fließend Wasser, kann in die Sonne gelegt

    Obsidian

    Farbe: schwarz, grau, braun, durchscheinend bis undurchsichtig
    Geschichte: Bei den Griechen „Stein der Realität“, bei den Indianern „Schutz- und Fruchtbarkeitsstein“; war in Steinzeit als Schneidwerkzeug in Gebrauch, rituelle Opfermesser der Inka waren aus Obsidian. Name kommt von Obsius: Name des Finders in der Römerzeit.
    Mineralogie: siliziumreiches Ergussgestein, vulkanisch, Härte 5-6
    Eigenschaften: scharfkantig brechend

    Peridot (Olivin)

    Farbe: lindgrün bis olivgrün, durchscheinend
    Geschichte: Name aus dem griechischen: peridona = in Fülle geben
    Mineralogie: Magnesium-Eisen Silikat, Eisenanteil bestimmt Intensität der Farbe, Härte 6,5-7
    Eigenschaften: kratzempfindlich, säureempfindlich. Bei langanhaltender Sonnenbestrahlung kann er ausbleichen. Kein Stein für Fingerringe, da Kanten im Laufe der Zeit ausplatzen können.

    Rosenquarz

    Farbe: rosafarbe bis hellviolett
    Geschichte: Name seit dem 18.Jdh. bekannt, mystischer Stein, häufig für Rosenkränze und Gebetsketten verwendet
    Mineralogie: Härte 7, Bestandteil von Pegmatiten

    Serpentin

    Farbe: oliv, gelbgrün bis moosgrün, oft geschlängelte Zeichnung, von der sich der Name herleitet „Schlangenstein“ (lat.Serpens – Schlange)
    Mineralogie: basisches Magnesium-Silicat, Härte 2-5,5
    Eigenschaften: säureempfindlich, weich, gut schnitzbar, Farbe und Zeichnung des Steins zeigt sich erst nach der Politur

    Spondillus

    Farbe: orange bis violett, weiße Kalkstreifen
    Geschichte: Bei den Inkas kostbares Material zur Verwendung bei religiösen Ritualen und Kultgegenständen, wertvoller als Gold
    Material: Muschelkalk, ähnlich Perlmutt

    Türkis

    Farbe: himmelblau bis graugrün (blau entsteht durch Kupfer, grün durch Eisen)
    Geschichte: heiliger Stein in vielen Kulturen, Glücksbringer und Talisman. Name aus der Zeit der Kreuzzüge, Türkis = Türkenstein. Die Indianer Nordamerikas sehen in ihm die Verbindung von Himmel und Erde
    Mineralogie: Kupfer-Aluminium-Phosphat, Härte 5,5 – 6
    Eigenschaften: Sehr empfindlich. Farbveränderung durch Licht, Kosmetika, Staub, Säuregehalt der Haut. Häufig werden Türkise im Handel mit Wachs behandelt oder mit Kunstharz versiegelt, um sie widerstandsfähiger zu machen.
    Reinigung: in Meersalz reinigen, nicht in die Sonne legen

    Turmalin

    Farbe: sehr variabel, kann entlang der Längsachse eines einzelnen Kristalls variieren.
    Häufig kommen blaue, grüne, rote, rosafarbene, braune oder schwarze Varianten vor
    Mineralogie: Härte von 7 bis 7,5

    Topas

    Farbe: variabel, oft gelbbraun, blau, violett, rot, farblos
    Mineralogie: Aluminiumsilikat ,Härte 8

By Claudia Specht on 7. Dezember 2018 |

Test Pnf

 

Kategorie Produkte Material
Fashion FächerPanamahüte,  Schals Taschen EcoLeder,  RindslederZiegenleder
Schmuck Metallschmuck,  Modeschmuck NaturschmuckSteinschmuck Acai,  Capiz,  Chirilla, edle Steine,  Glas,  Gold,  PalmnussSilber,  Straußenei, Tagua
Wohnaccessoires Capizdeko,  Glass & Perlendeko,  Kapulakerzen,  Lampenschirme,  Metallwindlichter,  Origamipapierwaren LoktaSpeckstein
Flechtwaren Bamustischsets,  Bolgakörbe, Wäschekörbe
Textil AlpakaBaumwolle,  JuteFilzSeide
Tischwaren Glaswaren, Holzprodukte, Kapulakeramik, Vasen Acaciaholz, Gmelina, Olivenholz, Mahagoni, Keramik
Natur & Recycling BaobabsetzlingeKlikbox Saftpack
Spielen & Freizeit FUNimalsHängematten & Händesitze PettiePets

 

By Claudia Specht on 30. November 2018 |

Naturschmuck

 

Tagua

Die Taguanuss in den verschiedenen Stufen der verarbeitung

Hersteller

Sapia

Material

Die Tagua Nuss – das schwarze Elfenbein

  • Der Taguabaum
    • Tagua ist der Samen der ca. 7 Meter hohen Palme Philetelas Microcarpas, beheimatet in den warmen Feuchtgebieten Ecuadors und Kolumbiens
    • Der Taguabaum trägt bis zu 2000kg Taguanüsse
    • Nach 20 Jahren trägt der Taguabaum erste Früchte, welche bis zu 12kg schwer werden
    • Die Fruchtballen der weiblichen Tagua (Mococha) brauchen 6-12 Monate zur Reifung
    • Die reifen, harten Nüsse fallen ab und werden vom Boden aufgesammelt
    • Bei der Gewinnung der Taguanuss bleibt Palme unversehrt und wird für nachwachsende Ernte besonders gepflegt
    • Selbst für Kenner ist es schwer Taguaelfenbein von Elefantenelfenbein zu unterscheiden
  • Das Hals-/ Armband ist gewachstes Baumwollband
  • Zum einfärben werden AZO unbedenkliche Textilfarben verwendet

Herstellungsprozess

  1. Die aufgesammelten Nüsse müssen noch aushärten und werden noch einige Monate getrocknet
  2. Insgesamt härtet Tagua noch 3 Jahre nach, bis es hart wie Stein ist
  3. Das echte, natürliche Tagua weist nach der Trocknung kleine Schwundrisse im inneren der Nuss auf, die auch in den Schmuckstücken ein Beweis ihrer Natürlichkeit sind
  4. Taguascheiben werden mit Hilfe von Abstandshaltern geschnitten. Für „Bits“ schneidet man die Nuss in Stäbchen, und bohrt vor dem Zerteilen in kleine Stücke die Löcher.
  5. Um Hautreste zu entfernen werden die Taguateile nun zusammen mit kleinen Marmorsteinen für 16 Stunden in einem Wasserkessel mechanisch bewegt
  6. Weiter geht es im Vibrationskessel dort wird das Tagua erst 2 Stunden mit Steinkegeln grob geschliffen und dann 4 stunden zusammen mit Wasser und Kieselsteinen fein geschliffen
  7. Jetzt ist die Tagua elfenbeinweiß und fertig für das Färben.
  8. Vor dem Färben werden die Taguateile sortiert. Dunkle Rohlinge werden nur für dunkle Farben verwendet. Angerissene oder gebrochene Nüsse werden komplett aussortiert.
  9. Die feuchten Rohlinge werden nun in kochendes Wasser mit der vorher angemischten Farbpulver
  10. Das Färben dauert je nach Intensität der Farbe zwischen 10 min z.B. helles Grün bis 50min z.B Schwarz
  11. Laser: Filigrane Muster werden in die Tagua Chips gelasert, so kommt die natürliche Färbung der Nuss hervor.
  12. Die letzte Politur erfolgt erneut im Vibrationskessel mit bereits geglätteten Taguateilen und Heißluft für 4 Std.
  13. Die Stücke sind nun glatt und glänzend und können in Handarbeit zu Schmuckstücken verknüpft werden

Detailliertes Produktwissen Tagua

Fotos

Herstellung des Taguanuss-Schmucks

Palmnuss

Hersteller

Shine Accessorize

Material

  • Samen der philippinischen Buri-Palme (Corypha utan).
  • Diese blüht nur einmal gegen Ende Ihres Lebens (nach etwa 70 Jahren)
  • Bildet danach einen riesigen Fruchtstand (den größten der Welt), aus dem sie zehntausende Samen abwirft

Herstellungsprozess

  1. Die Samen werden zu Perlen verarbeitet.
  2. Dazu werden sie entweder in Form geschnitten oder geschliffen – oder es wird lediglich die Schale entfernt.
  3. Die Perlen bekommen noch eine Bohrung und werden dann gefärbt.
  4. Detailliertere Darstellung

Acai-Samen

Samen der Acai-Palme
Quelle: Wikipedia

Hersteller

Sapia

Material

  • Die für den Schmuck verwendeten Samen stammen von der Açaí-Palme (Euterpe oleracea)
  • Die Acai-Palme ist eine mehrstämmige Palme, eine Palme hat bis zu 45 Stämme, kann eine Höhe von 25m und einen Durchmesser bis zu 18 cm
  • wächst in großen Beständen in Meeresnähe und an überfluteten Standorten
  • Palmherz und Früchte dienen als Nahrung – aus der dünnen Schicht violetten Fruchtfleischs, die um den Samen liegt, wird Saft gewonnen, der als sehr nahrhaft gilt
  • Von einer mehrstämmigen Palme ernten unsere Partner in Kolumbien bis zu 24 kg Açaí-Beeren

Herstellungsprozess

  1. Trocknung der Samen
  2. Färbung und Polieren der Samen
  3. Detailliertere Darstellung

Chirilla-Samen

Canna-Blume und Chirilla-Samen
Quelle: Wikipedia

Hersteller

Sapia

Material

  • Chirilla ist der Samen der Canna-Blume, gehört zu der Gattung der Pflanzenfamilie Blumenrohrgewächse(Cannaceae)
  • Die dreikammerigen Kapselfrüchte besitzen eine weich-stachelige Oberfläche
  • Früchte enthalten 5 bis 25 Samen
  • Die kugeligen Samen sind mittel- bis dunkelbraun
  • Durchmesser beträgt ca. 4 bis 10 mm
  • Chirilla-Samen werden als Perlen zur Herstellung von Ketten, besonders für Rosenkränze und in Rasseln verwendet
  • Wurzeln der Chirilla sind ähnlich wie Kartoffeln essbar und die Blätter werden zum Einwickeln von Speisen benutzt
  • Die Canna-Blume ist in den Tropen und Subtropen Lateinamerikas heimisch, wird aber wegen ihrer auffälligen, leuchtenden Blüten auch bei uns als Zierpflanze geschätzt

Herstellungsprozess

  1. Trocknung der Samen
  2. Färbung und Polieren der Samen
  3. Detailliertere Darstellung
By Claudia Specht on 29. November 2018 |

Lampenschirme

Lampenschirm von Seet Kamal


 
 
 

Hersteller

Seet Kamal
Nook Nook

Material

 

Herstellungsprozess

 

By Claudia Specht on 26. November 2018 |

Metallwindlichter

Windlichter


 

 

Hersteller

Sadaan

Material

    Galvanisierte Eisen– und Stahlbleche (mit Zink überzogen).

Herstellungsprozess

  • maschinelles Zuschneiden der Grundformen ( Quadrate und Rechtecke)
  • Ausschneiden der unregelmäßig geformten Einzelteile per Hand
  • Herausarbeiten der Muster in einem Ätzverfahren (ähnlich Radierung)
  • Stanzen der Ränder zur Vorbereitung der Schweißarbeiten
  • Zusammenschweißen der Einzelformen ( Elektro-Punktschweißen oder flächiges Schweißen mit Gas)
  • Oberflächenvorbehandlung (Reinigen, Entfetten)
  • elektronische Pulverbeschichtung und Polieren

Pflegehinweis

  • Übergelaufenes Wachs vorsichtig mit stumpfen Gegenständen (Holzspatel) abkratzen
  • An mechanisch häufig beanspruchten Teilen der Laternen (Henkel, Drehteller) können bei längerem Gebrauch Lackteilchen abplatzen. Dies lässt sich leider nicht verhindern.
By Claudia Specht on |

Die PettiePet

Anton das Pettiepet

 

Unsere Tierpuppen zum Ankleiden. Im Namen versteckt sind pet (engl. Haustier), wortmalerisch petit (frz. klein) und Pettiecoat (Kleidungsstück)

Hersteller

Nook Nook

Sortiment

  1. 8 PettiePet Charaktere: Hund, Katze, Bär, Hase je mit 2 verschiedenen Ohrfarben
  2. Kleidersets: alle Kleidungsstücke kommen in Einheitsgröße und passen allen Tierkindern.
  3. Zugbeutel-Rucksack: in einer außen angebrachten Schlaufe können die PettiePets transportiert werden
  • Gemäß den verpflichtenden CE-Bestimmungen hergestellt, tragen die entsprechende Kennzeichnung
  • Alle Materialien wurden nach den europäischen Richtlinien geprüft
  • Die Tierpuppen sind für jedes Alter geeignet
  • die Kleidersets empfehlen wir für Kinder ab 3 Jahren, da sie verschluckbare Kleinteile enthalten können

 

Material

  • Puppen: Obermaterial, ungefärbte Baumwolle; Füllung, Polyesterwatte
  • Kleidersets: aus verschiedenen Materialien, Baumwolle, synthetische oder halb-synthetische Materialien (Jersey, Filz, Fleece, Satin u.a.)
  • Zugbeutel-Rucksack: Baumwolle
  • Bei der Verpackung haben wir ganz auf Kunststoff verzichtet und nur natürliche und recyclebare Materialien gewählt.

Herstellungsprozess

  1. Etwa 1 Jahr dauerte die Produktentwicklung
  2. Die Schablonen für Körper und Köpfe werden separat auf Stoffstapeln fixiert
  3. Mit einem Cutter wird die Tierform entlang der Schablone stapelweise aus dem Stoff geschnitten
  4. Die Formen werden auf der Innenseite vernäht mit Aussparungen für das Füllmaterial
  5. Das Füllmaterial wird abgewogen damit jedes PettiePet am Ende den gleichen Umfang hat und ihm alle Kleider passen
  6. Die Nähte werden nach innen gewendet und das Füllmaterial hineingedrückt
  7. Das PettiePet wird zugenäht und mit Details verziert

Pflegehinweis

  • Die Puppen und Kleider sind handwaschbar
  • Achtung: widersprüchlich ist auf den angenähten Labeln 40°C und auf der Verpackung 30°C Grad angegeben, wir empfehlen die niedrige Temperatur, da es materialschonender ist)
  • Danach gut trocknen lassen

Fotos

 

By Claudia Specht on |

Kapula

Kapula-Team

 

Kurzporträt von CONTIGOs Partner Kapula

Produkte

Bredasdorp nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

Kerzen und Keramik

BAVU Windlichtgläser aus recycelten Flaschen

Standort

Bredasdorp, Provinz Westkap, Südafrika – Entfernung von Europa: 9.600km

Gründungsjahr 1994

Geschichte

Zusammenarbeit mit CONTIGO seit 2000

  • Ilse Appelgryn verliert in der Zeit der Apartheid ihre Arbeit als Lehrerin und greift die Familientradition des Kerzenhandwerks auf
  • 1996: Einstellung von sechs Mitarbeiterinnen
  • 1998: Erste Kerzenlieferung nach Berlin
  • 1999: Eröffnung der Kapula-Gallery in Bredasdorp
  • 2000: Anzahl der Mitarbeiter/innen wächst auf 40
  • 2000: Messe-Teilnahme auf Expo 2000 in Hannover
  • 2000: Preisverleihung an Ilse Appelgryn (KAP Industrie- und Handelskammer Kapstadt)
  • 2000: CONTIGO lernt Kapula über eine deutsche Kirchengemeinde kennen
  • 2003: Einstieg in das Handbemalen von Keramikprodukten
  • 2006: Anstieg der Mitarbeiterzahl auf 250
  • 2008: Erfolgreichstes Jahr durch etliche Großkunden, u.a. Unicef
  • 2009: Weltwirtschaftskrise, Verlust vieler Großkunden
  • 2010: Jahr großer Veränderungen; Probleme und unlösbare Konflikte mit einem deutschen Minderheitsgesellschafter
    • Februar: Schließung von Kapula
    • April: Neustrukturierung mit Hilfe von CONTIGO, sowie deutscher und österreichischer Weltläden: Neustart mit Großauftrag von CONTIGO und Woolworth Südafrika
    • Dezember: Erste Bonuszahlung an die Mitarbeiter nach dem Neustart
  • Februar 2011: Erstes Geschäftsjahr nach Neustart schließt mit positivem Ergebnis ab
  • Seit Januar 2012: Errichtung eigener Formenwerkstatt für Keramik mit modernem Tunnel-Brennofen
  • Renovierung aller sanitären Anlagen
  • 2015: Kapula wird Vollmitglied der WFTO (= World Fair Trade Organisation, guaranteed member)
  • Februar 2016: Übernahme der Keramikwerkstatt Intshiba, ebenfalls Bredasdorp, Übernahme aller 17 Töpferinnen und Malerinnen, Ausstattung mit ordentlichen Arbeitsverträgen, sozialen Leistungen, regelmäßigen und pünktlichen Zahltagen und allen anderen Angeboten der Kapula-Kultur
  • Mai 2017: Übernahme einer weiteren, ebenfalls in Bredasdorp angesiedelten, Keramikmanufaktur, die von der Schließung bedroht ist, mit 16 Mitarbeitern und Ausstattung
  • 2018: Kapula investiert in neue Produktionsausstattung:
    • zweite Mischmaschine für Ton
    • zweiter Tank für fertig angerührten Ton
    • zwei weitere Trockner für den Trockenraum (zum schnelleren Trocknen der Rohformen)

Kapula ist der bedeutendste Produzent für handgearbeitete Tischkeramik in Südafrika!

Unternehmensstruktur

Anzahl der Mitarbeiter:

174 Mitarbeiter/innen

  • 13 Mitarbeiter arbeiten im mittleren Management, davon 12 Frauen
  • 43 Mitarbeiter sind seit über 10 Jahren bei Kapula
  • 19 Mitarbeiter sind neu dazugekommen (2017)
  • 64 Frauen sind alleinerziehende Mütter
  • 52 Frauen verdienen das Haupteinkommen in ihren Familien
  • 64 Mitarbeiter besitzen Wohneigentum

Arbeitsstätten:

7 Abteilungen:

  • Handcraft (Kerzenherstellung, Guss der Rohformen) – 18 Mitarbeiter
  • Handpainting (Kerzenbemalung) – 13 Mitarbeiter
  • Bisque Factory an zwei Standorten (Herstellung von Rohformen für Keramik) – 33 Mitarbeiter
  • Ceramics Design an zwei Standorten (Bemalen und Glasieren) – 61 Mitarbeiter
  • Packhouse (Verpackung, Versand) – 9 Mitarbeiter
  • Gallery (Ausstellungsraum und Direktverkauf) – 2 Mitarbeiter
  • Verwaltung, Vertrieb und Buchhaltung – 17 Mitarbeiter


Ausstattung und Arbeitsorganisation:

  • In beiden Bisque Factories sind 23 Brennöfen aktiv, drei weitere können noch in Betrieb genommen werden (dies ist aber abhängig von der Stromversorgung)
  • Arbeitsaufteilung pro Abteilung:
    • Supervisor(in) organisiert die Arbeitsschritte in der Abteilung und an den einzelnen Tischen, dies ist abhängig von den individuellen Fertigkeiten. Dabei gilt, dass erfahrene Mitarbeiter neue unterstützen
    • Supervisor(in) führt Buch über die Anwesenheit der Beschäftigten und die täglich geleistete Arbeit
  • Regelmäßige Treffen sowie Absprachen mit Supervisore und Verantwortlichen der Abteilungen
    • Jeden Montag: Produktionsbesprechung
    • Jeden Dienstag: Besprechung des mittleren Managements und der Abteilungsleiter
  • Fachübergreifende Fortbildungen und Trainings: erfahrene Mitarbeiter lernen Neulinge an und schulen andere Mitarbeiter um (z.B. von Kerzenbemalung auf Keramikbemalung)

Vertrieb

KAPULA_Handpaint_2

  • 45% Export
    • überwiegend nach Deutschland
    • Kleinere Bestellungen aus: Österreich, Großbritannien, Dänemark, Italien, USA, Australien und Schweden
  • 55% Inland
  • 25% des Umsatzes werden durch Einkäufe von CONTIGO erwirtschaftet

Ziele

  • Aufbau einer betrieblichen Rentenversicherung
  • Aufbau des Webmarketings
  • Vorzeitige Rückzahlung der Darlehen (von CONTIGO) für den Neustart

Besonderheiten

  • Recycling:
    • Wachsreste werden wiederverwendet:
      • Weiterverkauf an einen Hersteller von Wachsmalstiften
      • Herstellung von Grillanzündern
      • Weiterverkauf an Imker
    • Überreste der Keramik-Produktion und Bruchabfälle werden granuliert und der Keramikgußmasse beigemischt
  • Auszeichnungen:
    • 2000: Ilse Appelgryn erhält Auszeichnung als „The Black Management Forum’s Western Cape Entrepreneur of the year“

Darum arbeitet CONTIGO mit Kapula: Langjährige, sehr enge Beziehung. Attraktive Sortimente, ständige Innovation von Design und Auswahl. Kontinuierliche Qualitätsverbesserungen. Hohes soziales Engagement für die Mitarbeiter und wichtiger Arbeitgeber in der Region.

 

Einstufung des Fairtrade Handelspartners

FTA PLUS = Fairtrade Approved PLUS (Anerkannter Fairtrade Handelspartner)

 

 Fairtrade Aspekte 

Kapula verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

 Ausschluss von Kinderarbeit 

 Ausschluss von Diskriminierung 

Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

Bei Kapula arbeiten Angehörige unterschiedlicher Volksgruppen (Coloureds und Xhosa) seit vielen Jahren zusammen.

 Angemessene Bezahlung 

  • Mindestlohn in der Provinz Westkap für die Branche: keine Angabe für 2017 vorhanden
  • Einkommen bei Kapula:
    • Für Mitarbeiter in der Anlernphase: ZAR 2.707,25 / Monat
    • Später sukzessive Erhöhungen je nach Fertigkeit und Erfahrung
    • Für Mitarbeiter in der Produktion: ZAR 3.500 – 3.800 / Monat
  • Alle Mitarbeiter erhalten ein monatliches Festgehalt
  • Am letzten Freitag des Monats: Überweisung auf eigene Bankkonten der Mitarbeiter
  • Im Falle von Überstunden: Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Sondervergütungen (1,5-facher Lohn an Werktagen, doppelter Lohn an Samstagen)
  • Bonuszahlung am Ende des Jahres (ZAR 500-800 / Mitarbeiter )
  • Im Juli jeden Jahres finden Lohnverhandlungen statt: die Löhne sollen mindestens die offizielle Inflationsrate ausgleichen
    • 2017: durchschnittliche Inflationsrate in Südafrika: 5,43%, Lohnerhöhungen bei Kapula um 8%
    • 2016: Inflationsrate in Südafrika beträgt 6,48%, Lohnerhöhungen bei Kapula: Abteilungsleitern: 5,0%, bei unteren Lohngruppen: 15,3%. Gemittelte Erhöhung: 8,9%

 Menschenwürdige Arbeitsbedingungen 

Arbeitszeit:

  • 8,5 Stunden/Tag
  • Arbeitszeiten von 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr (montags – donnerstags, freitags von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr)
  • Zwei Pausen (10.00 Uhr bis 10.15 Uhr und 13.00 Uhr – 13.45 Uhr)
  • 5 Tage/Woche

Soziale Leistungen:

Alle Mitarbeiter erhalten folgende Leistungen:

  • Beiträge zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung UIF (= Unemployment Insurance Fund): Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils 1% vom Bruttomonatslohn ein
  • Alle Mitarbeiter sind unfallversichert
  • Bezahlter Urlaub:
    • Jahresurlaub: 15 Arbeitstage plus gesetzliche Feiertage (Betriebsferien: 15.12. – 11.01.)
    • Mitarbeiter, die länger als 7 Jahre dabei sind, erhalten 2 Tage Urlaub pro Jahr extra
    • Sonderurlaub bei Trauerfällen: 3 Tage pro Jahr
  • Lohnfortzahlung:
    • Im Krankheitsfall: 30 Tage in einem 3-Jahres-Turnus (danach zahlt der UIF weiter Krankengeld, ca. 75% des Gehalts)
    • Mutterschaftsurlaub (einen Monat vor dem errechneten Geburtstermin, 3 Monate nach der Geburt): eine Woche Lohnfortzahlung übernimmt Kapula, der Rest wird vom UIF bezahlt (zwischen 38% – 60% vom durchschnittlichen Einkommen der letzten sechs Monate, abhängig von der Einkommenshöhe)
  • Gesundheitsfürsorge:
    • Betriebliche Vereinbarung mit örtlichen Arztpraxen für medizinische Versorgung der Mitarbeiter (und ihrer Familien): private Behandlungskosten (ca. ZAR 300-400/Besuch incl. Medikamente) übernimmt zunächst Kapula und rechnet sie in kleinen Raten gegen das Monatseinkommen auf
    • Die Versorgung in öffentlichen Kliniken ist für die Bevölkerung kostenlos
  • Gemeinsame Feste und Aktivitäten zur Stärkung des guten Betriebsklimas

Bildungsangebote:

  • Regelmäßige Aus- und Fortbildungen in den Bereichen „Arbeitssicherheit“, „Feuerschutz“ und „Erste Hilfe“
  • Bezahlte Teilnahme an Fortbildungskursen
  • Werkstattübergreifende In-House Trainings zur Weiterbildung für Mitarbeiter

Arbeitssicherheit:

  • Arbeitsbekleidung, sowie Schutzkleidung wird bereitgestellt
  • Vorgeschriebenes Sicherheitskomitee vorhanden
  • Regelmäßige Sicherheits- und Feuerschutzübungen
  • Jede Werkstatt hat einen ausgebildeten Erste-Hilfe-Verantwortlichen und einen Sicherheitsbeauftragten

 

 Transparenz 

  • Arbeitsverträge sind vorhanden
  • Ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung ist vorhanden
  • SAR liegt vor
  • Jahresbilanzen liegen vor

 

 Monitoring 

  • Durch persönliche Besuche in Bredasdorp (2007, 2010, 2011, 2012, 2017)
  • Überprüfungsgespräche während mehrerer Besuche in Deutschland
  • Mitglied von World Fair Trade Organisation WFTO (Guaranteed Member) seit 2015
  • Regelmäßige Sozial- und Sicherheitsaudits des südafrikanischen Großkunden Woolworth

 

 Reiseberichte 

Besuch 2012: Reisebericht Kapula 2012

Besuch 2007: Reisebericht Kapula 2007

 

 Informationen/Texte 

Ursprungswissen Kapula (Stand 12/2018)

 

 Länderinformation 

Informationen über Südafrika

 

 Fotos 

Besuch bei Kapula – November 2017

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Besuch bei Kapula – Februar / März 2012

Der neue Brennofen ist da – Januar 2012

Besuch Februar 2011

Bonuszahlung 2010

Besuch August 2010

Besuch Februar 2010

Besuch 2007

By Janina Lange on 15. November 2018 |

MESH

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Kurzporträt von CONTIGOs Partner MESH

Produkte

Einkaufstaschen und bedruckte Baumwolltaschen

Standort

Neu-Delhi, Indien – Entfernung von Europa: 6.000km

Delhi nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

Gründungsjahr 1981

Geschichte

  • Anfang 1970er – 1981: Die Einrichtung Bethany Village (Stadt Ganaur, Bundesstaat Haryana) initiiert Projekte zur Einkommensschaffung für Leprakranke. Ausbildung an Nähmaschinen zur Herstellung von Heimtextilien. Aufzucht von Hühnerküken, zunächst Verkauf im näheren Familien- und Bekanntenkreis
  • 1976: Erste Exporte von handgenähten Tagesdecken nach Schweden. Auch inländische Abnehmer werden auf die Textilien aufmerksam
  • 1981: Gründung der zentralen Vermarktungsorganisation MESH (=Maximising Employment to Serve the Handicapped) mit dem Ziel, Einkommensmöglichkeiten und dadurch Perspektiven und Rehabilitation für Menschen mit Lepra-Erkrankungen und körperlichen Beeinträchtigungen zu schaffen
  • In den folgenden Jahren:
    • Errichtung weiterer professioneller Kükenfarmen und Nähwerkstätten (in der Anandagram Lepra Colony in Delhi)
    • Zusammenarbeit mit weiteren Werkstätten und Institutionen in den Bundesstaaten Maharashtra, Tamil Nadu, Uttar Pradesh und Rajasthan
  • 1982: Eröffnung eines eigenen Geschäfts
  • 1987: Umzug der Organisation an den heutigen Standort in Neu-Delhi
  • 2000: MESH wird für sein Engagement mit dem Helen Keller Award ausgezeichnet. Das Umsatzvolumen wächst auf über 10 Mio. Indische Rupien
  • 2007: MESH wird Mitglied des Fair Trade Forum India
  • 2008: MESH wird Mitglied der WFTO (World Fair Trade Organisation)
  • 2007-2009: Teilnahme an dem Projekt „The World of good fair wage guide“ zur Berechnung und Durchsetzung fairer Löhne in den Herstellergruppen
  • 2008: Der Verkauf von Küken wird eingestellt, da er nicht mehr konkurrenzfähig ist
  • 2008: MESH gründet ein Design Studio, welches interne Trainings zur Produktentwicklung anbietet
  • 2015: Durch das „Producer Development Projekt“ unterstützt MESH seine Produzentengruppen, vorgegebene Fairtrade Leitlinien der WFTO besser zu erreichen und umzusetzen; dazu werden in den Folgejahren Monitoringsysteme in den Produzentengruppen eingeführt

Struktur von MESH:

Langjährige Zusammenarbeit mit 34 Handwerksgruppen in 11 Bundesstaaten in Indien, mit über 1.000 Handwerker/innen (Stand: 2017)

  • 31 % der Handwerker/innen sind an Lepra erkrankt
  • 62% aller Beschäftigten sind Frauen, 5 Gruppen bestehen nur aus Frauen
  • 14 Gruppen arbeiten mit MESH nach einem „Garantiesystem“ (das auf Zusammenarbeit von 12-25 Jahre basiert)
  • Gruppen werden regelmäßig besucht und überprüft, transparente Einsicht in Personalbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Kosten– und Preiskalkulation -> MESH ermutigt die Produzenten, Mindestlöhne zu zahlen, Arbeitsbedingungen und Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern

Organisation:

  • Gewählter Vorstand mit Vorstandsmitgliedern (besitzen Stimmrecht) und Vorstandssekretär (5 Männer und 3 Frauen)

 

Zusammenarbeit mit CONTIGO seit 2017

Unternehmensstruktur

Anzahl der Mitarbeiter in Neu-Delhi:

  • 11 Vollzeit Mitarbeiter (4 Frauen, 7 Männer), tätig in den Bereichen: Produktions-/Auftragsmanagement, Vertrieb & Kundenbetreuung, Design & Produktentwicklung, Qualitätskontrolle, Verpackung & Export, Verwaltung
  • Unterhalt eines eigenen Einzelhandelsgeschäfts

Arbeitsorganisation:

  • MESH vermittelt den Herstellerbetrieben Fachleute und Trainings für die Bereiche Fairtrade, Marketing und Design

 

Produktionsstätten von CONTIGO Taschen:

1. Nähen der Taschen:

  • Werkstatt „Bethany Weaves“ in der „Bethany Leprosy Colony“
  • Ort: am Stadtrand von Bapatla, im Bundesstaat Andhra Pradesh
  • Spezialisierung auf das Handweben und Nähen von Taschen, Kissen- und Bettbezügen
  • Anzahl der Mitarbeiter: 81 Mitarbeiter (75 Frauen, 6 Männer)
    • Von den 81 Mitarbeitern sind 6 an Lepra erkrankt
    • Die weiteren 75 Mitarbeiter sind Angehörige der Erkrankten
  • ¾ der Verkäufe gehen an MESH
  • Mitglied bei Fairtrade Forum India

2.Bedrucken der Taschen:

  • Werkstatt: „Hubli Hospital for the Handicapped Rehabilitation & Training Unit“, bietet Aufgaben in Handarbeit für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen jeglicher Art
  • Ort: Hubli im Bundesstaat Karnataka
  • Spezialisierung auf Druck- und Näharbeiten, Holzschnitzereien und die Herstellung von Karten
  • Anzahl der Mitarbeiter: 47 Mitarbeiter (18 Frauen, 29 Männer)
    • Davon sind 10 Mitarbeiter an Lepra erkrankt
    • 23 Mitarbeiter haben andere körperliche Beeinträchtigungen

 

Vertrieb

  • 80% Export (USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Schweden, Kanada, Schweiz)
  • 20% Inland, überwiegend über den eigenen Laden

Ziele

  • Schaffen von Einkommensmöglichkeiten für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und Lepra-Erkrankungen
  • Aus – und Weiterbildung anhand individueller Möglichkeiten
  • Gute wirtschaftliche Basis aufbauen (dadurch gute Zahlungen und Cashflow sicherstellen)
  • Verbesserung der Produktqualität
  • Entwicklung von Kalkulationen, die es ermöglichen, faire Löhne zu zahlen
  • Dauerhafte, ganzjährige Beschäftigung für alle Handwerker/innen

Besonderheiten

  • Einsatz für Menschen mit körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, die auf dem normalen Arbeitsmarkt kaum Chancen haben: durch die Arbeit bei MESH können sie ihren Lebensunterhalt würdevoll verdienen
  • Freiwillige finanzielle Leistung für die Ausbildung der Kinder der Mitarbeiter/innen: dazu wurde ein Fond für Stipendien eingerichtet

 

Darum arbeitet CONTIGO mit MESH: Bewundernswertes, soziales Engagement, verbunden mit hoher Produktqualität.

 

Einstufung des Fairtrade Handelspartners

FTA = Fairtrade Approved

 

Fairtrade Aspekte

MESH verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

Ausschluss von Kinderarbeit

Ausschluss von Diskriminierung

Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

Angemessene Bezahlung

  • Mindestlohn in Neu-Delhi: INR/Monat (INR = Indische Rupien)
    • Ungelernte Arbeiter (un-skilled): INR 10.374/Monat
    • Angelernte Arbeiter (semi-skilled): INR 11.466/Monat
    • Facharbeiter (skilled): INR 12.610/Monat
  • Löhne bei MESH in Neu-Delhi: überdurchschnittlich
  • Zahlung eines 13. Monatsgehalts als Bonus

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Arbeitszeit:

Die gesetzlichen Arbeitszeit- und Pausenregelungen werden eingehalten.

Soziale Leistungen:

Für die Mitarbeiter/innen bei MESH in Neu-Delhi:

  • 9-11 bezahlte öffentliche und religiöse Feiertage
  • 7 bezahlte Urlaubs- und Erholungstage
  • 13 Tage Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Einzahlung in Rentenversicherung Provident Fund (Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen je 12 % vom Bruttomonatslohn als Beitrag ein)
  • MESH zahlt in die Mediclaim Krankenversicherung ein
  • In Notfällen: finanzielle Unterstützung in Höhe eines Monatsgehalts/pro Jahr für medizinische Behandlungen und Medikamente
  • Freiwillige finanzielle Leistung für die Ausbildung der Kinder der Mitarbeiter/innen, max. INR 500/Monat

 

Transparenz

  • Arbeitsverträge sind vorhanden
  • Ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung ist vorhanden
  • SAR liegt vor

 

Monitoring

  • Durch persönliche Besuche in Neu-Delhi (2016, 2018)
  • Mitglied von:
    • Forum Fairtrade India seit 2007
    • WFTO (World Fairtrade Organisation) seit 2008

 

Länderinformation

Informationen über Indien

 

Fotos

Video

By Janina Lange on 30. Oktober 2018 |

Craft Link

Craft Link

 

Dieser Handelskontakt ist zur Zeit nicht aktiv.

 

Kurzporträt von CONTIGOs Partner Craft Link

Hanoi nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

Produkte

Standort

Hanoi, Vietnam – Entfernung von Europa: 8.600km

Gründungsjahr 1996

Geschichte

  • 1996: Gründung der NGO Craft Link
  • Von Anfang an finanziert sich Craft Link aus eigenen Mitteln, bis heute keine Zuschüsse
  • Craft Link versucht die Produzentengruppen zur Eigenständigkeit zu führen
  • Schwerpunkt liegt auf Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, aus ethnischen Minderheiten und von Kleinbetrieben
  • 2002: Craft Link beschäftigt 10 MitarbeiterInnen
  • 2006: CONTIGO kontaktiert Craft Link
  • 2008: Umzug in heutiges Gebäude mit modernem Musterraum und hellen Büros
  • 2010: Anstieg der Mitarbeiterzahl und der Produzentengruppen
  • 2012: Einstellung drei neuer Mitarbeiterinnen
  • Jährliche Lohnerhöhungen: ca. 15% je nach Inflationsrate
  • 2013: Leichter wirtschaftlicher Anstieg, neue Kunden aus Amerika konnten gewonnen werden
  • Craft Link fördert jedes Jahr 4 Gruppen, darunter eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen (beinhaltet kostenloses Training und Beratung für 2 Jahre)

Zusammenarbeit mit CONTIGO seit 2006

Unternehmensstruktur

Anzahl der Mitarbeiter:

  • 30 Vollzeitmitarbeiter
  • 2 Teilzeitmitarbeiter
  • 35 Produzentengruppen (davon gehören 45% zu ethnischen Minderheiten)
  • 5000 Menschen im Arbeitsprozess

Arbeitsorganisation:

  • Garantie von Craft Link (=Nichtregierungsorganisation):
    • 1. Abnahmegarantie
    • 2. Langfristigkeit der Zusammenarbeit mit Produzentengruppen
    • 3. Vorfinanzierung 40-70%
    • 4. Kostenlose Beratungsleistung: Design, Buchhaltung, Qualitätssicherung, Kosten-/Preiskalkulation
  • Produktion der Ware in verschiedenen Werkstätten, kontinuierliche Qualitätskontrolle während Herstellungsprozess
  • Lieferung der fertig gestellten Ware an Zentrale Craft Link in Hanoi
  • Versand der Ware durch Craft Link

Werkstatt in Thai Binh:

  • Herstellung eines Großteils unserer Schals (Materialmix)
  • Gruppenleiter: Herr Do Van Thà
  • Mitarbeiter: 40 Menschen aus dem Dorf (20 Frauen: Weben und Qualitätskontrolle; 20 Männer: Färberei)
  • Seit 2000 Werkstatt verfügt über sechs halbmaschinelle Webstühle mit Elektroantrieb und Fußbetrieb, vorher mit Handwebstühlen
  • Werkstatt seit mehreren Generationen in Familienhand
  • Besonderheit: Ideenreichtum und Innovationskraft

Werkstatt Bambusweberei, Hanoi / Vietnam:

  • Leiter: Trang Le
  • Kleinbetrieb, 10 Mitarbeiter plus Familienmitglieder im Betrieb
  • 50 Weber / -innen arbeiten in der Nachbarschaft
  • Arbeitszeit: 6 Tage, jeweils 8 Stunden/Tag
  • Gehalt: US$ 250-350/Monat
  • Fußwebstühle auf 2 Etagen
  • Seit 2006 beliefert er Craft Link

Development Section (Entwicklungsarbeit)

  • Vier Projekte pro Jahr werden zur Handwerksförderung durchgeführt, Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung der Minoritätengruppen
  • Oberziele sind: Erhalten des aussterbenden Handwerks und Frauenförderung
  • Craft Link vermittelt in Handwerkstechniken und Kostenkalkulation der Produkte
  • Projekte laufen im Durchschnitt zwei Jahre unter Anteilung von Craft Link, danach sind sie unabhängig
  • Projektpartner bleiben nach den zwei Jahren in der Regel bei Craft Link
  • Finanzierung über internationale Hilfsorganisationen
  • Projektpartner kommen über NGOs, Hören-Sagen oder über das „Museum of Ethnology“ in Hanoi
  • Auswahlverfahren ermitteln die zu fördernden Projekte

Vertrieb

  • 78% Export (Europa, Amerika, Australien)
  • 22% Inland (Verkauf über eigene Läden)

Ziele

  • Erhöhung der Einkommensbildung
  • Vermehrtes Fortbildungsangebot (Kalkulation, Produktentwicklung, Design und Organisationstraining)
  • Erhalt des kulturellen Reichtums der Ethnien
  • Bewahrung des handwerklichen Erbes

Besonderheiten

  • Die Unterstützung der Menschen mit Behinderungen, um ihnen Einkommenssicherheit zu bieten

Darum arbeitet CONTIGO mit Craft Link: Craft Link erfüllt alle Fairtrade Bedingungen vorbildlich und professionell.

 

Einstufung des Fairtrade Handelspartners

FTA = Fairtrade Approved (Anerkannter Fairtrade Handelspartner)

 

Fairtrade Aspekte

Craft Link verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

Ausschluss von Kinderarbeit

Ausschluss von Diskriminierung

Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

Angemessene Bezahlung

  • Durchschnittsgehalt der Branche/Region: US$ 50/Monat
  • Durchschnittsgehalt bei Craft Link: US$ 250-350/Monat
  • Lohn für Anfänger im Shop: US$ 200/Monat
    • Vollzeitmitarbeiter erhalten Monatslohn
    • Teilzeitmitarbeiter erhalten Stücklohn
    • Mitarbeiter können leider nicht ganzjährig beschäftigt werden
  • Craft Link zahlt:
    • bei Auftragserteilung 40% des Wertes
    • bei Auslieferung der Ware 60% des Wertes
  • Monatsgehälter werden auf Bankkonten gezahlt
  • Zahlung von Urlaubsgeld
  • Vierteljährliche Bonuszahlungen: 50% sind leistungsbezogen und 50% nach Betriebszugehörigkeit

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen

 

Arbeitszeit:

  • 8 Stunden/Tag
  • 1 Stunde Mittagspause
  • 5 Tage/Woche

Soziale Leistungen:

  • Arbeitgeber trägt Sozialversicherung vollständig (22% Arbeitgeber, 5% Arbeitnehmer, 2% Arbeitslosenversicherung)
  • Während der Schwangerschaft / Mutterschutzes: 4-monatige Lohnzahlung durch Krankenversicherung und weitere 4 Monate Lohnfortzahlung durch Craft Link (soll ab Mai 2013 auf 6 Monate erhöht werden)
  • Arbeitskleidung wird gestellt
  • Abschluss einer Reiseversicherung für Mitarbeiter aus entlegenen Gegenden
  • Spende an gemeinnützigen Entwicklungsfonds (Finanzierung für Produzentengruppen, um die medizinische Versorgung der Mitarbeiter und die Kinderbetreuung zu ermöglichen)
  • Bezahlter Urlaub (12 Tage, pro Jahr Betriebszugehörigkeit wird Urlaub um einen Tag verlängert)
  • Bezahlung im Krankheitsfall oder bei Unfällen
  • Täglich warmes und kostenloses Mittagessen für alle Mitarbeiter (eigener Koch im Unternehmen)


Bildungsangebote:

  • Intensive Einarbeitung der neuen Mitarbeiter
  • Regelmäßige Kurse zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge

Transparenz

  • Arbeitsverträge sind vorhanden
  • Ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung ist vorhanden
  • SAR liegt vor

 

Monitoring

  • Durch persönliche Besuche in Hanoi (2010, 2012, 2014)
  • Überprüfungsgespräche während mehrerer Besuche in Deutschland
  • Mitglied von:
    • WFTO (World Fair Trade Organization) seit 2002

 

Reiseberichte

Besuch 2012: Reisebericht Craft Link 2012

Besuch 2010: Reisebericht Craft Link 2010

 

Informationen/Texte

Ursprungswissen (Stand 10/2014)

 

Länderinformation

Informationen über Vietnam

 

Fotos

Besuch von Craft Link 

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By Janina Lange on |

BeadforLife

BeadforLife Handwerkerinnen

 

Dieser Handelskontakt ist zur Zeit nicht aktiv.

 

Kurzporträt von CONTIGOs Partner BeadforLife

Produkte

Recycling Papierschmuck

Standort

Kampala nach Göttingen (Quelle: Google Earth)

Kampala, Uganda – Entfernung von Europa: 6.100km

Gründungsjahr 2004

Geschichte

  • 2004: Gründung der Nichtregierungsorganisation BeadforLife unter der Leitung von Torkin Wakefield, Devin Hibbard, Ginny Jordan, Millie Grace Akena aus Uganda
  • Gründerinnen greifen Idee der Perlenmacherinnen in den Armenvierteln Kampalas auf
  • Gründung BeadforLife Teams in:
    • Kampala/Uganda
    • Boulder Co./USA
    • Seit 2009 in Monpellier/Frankreich
  • 2009: CONTIGO trifft BeadforLife

Zusammenarbeit mit CONTIGO seit 2010

Unternehmensstruktur

Anzahl der Mitarbeiter:

  • 390 Perlenmacherinnen und Schneiderinnen
  • 540 Angestelllte bei Perlenmacherinnen
  • 2880 Mitglieder, die direkt und indirekt vom Handwerk leben (vor allem junge Mütter, Witwen, HIV-Erkrankte, Behinderte, Kriegsflüchtlinge)

Arbeitsorganisation:

  • Mitglieder bestehen aus 5 Gruppen à 85 Mitgliedern
  • Mitglieder erhalten 2x pro Monat ihre Arbeitsaufträge
  • Gewinnung von MitarbeiterInnen durch Slumbesuche, Besuche in HIV-Zentren

Vertrieb

100% Export (Deutschland, Frankreich , Spanien, Schweiz, Großbritannien, Belgien)

Ziele

  • Bekämpfung extremer Armut
  • Besondere Hilfe für Frauen
  • Schaffen von sicheren Einkommensmöglichkeiten

Besonderheiten

  • Soziales Engagement in Uganda:
    • Durchführung von Dorfentwicklungsprogrammen
    • Programme für HIV/AIDS erkrankte Jugendliche (Power of Hope)
    • Sammlung von Spenden für medizinische Versorgung von Flüchtlingen in Norduganda
    • Sponsering der Kosten für Kinder-Chemotherapien (Uganda Kinderkrebshilfe)
    • Bezahlung eines Bettes im International Hospital Kampala zur Behandlung akuter Notfälle
  • Durchführung von BeadParties (USA, England, Frankreich): Verkauf des Papierschmuckes, Information über Arbeit in Uganda
  • 100% der Nettoüberschüsse werden in Projekten des Gemeinwesens investiert

Darum arbeitet CONTIGO mit BeadforLife: Genießt international große Reputation; Übergang vom ursprünglichen NGO-Charakter zu wirtschaftlich handelndem Projekt, viel versprechende Partnerschaft

 

Einstufung des Fairtrade Handelspartners

FTP= Fairtrade in Progress (Fairtrade Handelspartner in Entwicklung), ein Besuch vor Ort hat noch nicht stattgefunden.

 

Fairtrade Aspekte

BeadforLife verpflichtet sich, folgende Fairtrade Richtlinien einzuhalten:

Ausschluss von Kinderarbeit

Ausschluss von Diskriminierung

Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

Angemessene Bezahlung

  • Durchschnittsgehalt bei BeadforLife: US$ 275

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Arbeitszeit:

  • 15-35 Stunden/Woche

Soziale Leistungen:

  • Malariatest und –behandlung
  • Kostenlose HIV-Tests für alle Kinder der Mitglieder
  • Gesundheitskurse
  • Kostenbeteiligung am Erwerb von Moskitonetzen, Verhütungsmitteln, Brillen
  • Unterstützung bei der Gründung von eigenen kleinen Gewerben (inklusive Fortbildungen zur Existenzgründung, Erarbeiten individueller Sparkonzepte und Zugang zu Finanzierungshilfen)
  • Hausbauprogramm für die Perlenmacherinnen

Bildungsangebote:

  • Schulungen für Frauen zur Existenzgründung
  • Berufsbildungsprogramme für Jugendliche aus armen Verhältnissen
  • Gesundheitsprogramme (Prävention und Hilfe)
  • BeadforLife bildet aus:
    • Dauer der Ausbildung: 27 Monate
    • 1.- 2. Monat: Erlernen von Fertigkeiten im Perlen- und Kettenmachen
    • 3. Monat: Sparprogramm und Kurse für Familienplanung und Gesundheitsfürsorge
    • Ab 6.Monat: Existenzgründungskurse
    • Nach 13 Monaten: Sammeln erster praktischer Erfahrungen durch Gründung von Kleingewerben
    • Nach 27 Monaten sollen die Frauen, unabhängig von der Organisation, komplett auf eigenen Beinen stehen

Transparenz

  • Ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung ist vorhanden
  • SAR liegt vor

 

Monitoring

  • Mitglied von:
    • Fair Trade Federation

 

Informationen/Texte

Ursprungswissen BeadforLife (Stand 2012)

 

Länderinformation

Informationen über Uganda

 

Fotos

10-jähriges Jubiläum

Impressionen

 BeadForLife8

 

 

Erfolgsgeschichten:

Grace Aol, 49: „Ich hatte Angst, auch nur einen Stift in die Hand zu nehmen, aber durch einen Alphabetisierungskurs hat sich diese Angst in Luft aufgelöst.“

Fatina Apio ist glücklich, dass sie zusammen mit den anderen Mitgliedern von BeadforLife, ganz traditionell, im Kreis tanzen kann. Zusammen feiern sie einen neuen Lebensabschnitt in dem Armut keine Rolle mehr spielt.

Shalila Musa ist ein Beispiel dafür wie Frauen durch die Nutzung von Technologie immer unabhängiger werden: „Ich bin glücklich, dass ich mich bei Mobile Money registriert habe. Ich kann überall Geld abheben und wenn meine Tasche jemals geklaut werden sollte kann ich einfach wieder Geld beschaffen und mich weiter um meine Aufträge kümmern. Ich benutze Mobile Money auch um die Schulgebühren bei Bushenuyi für meinen Sohn zu bezahlen.“

 

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