Modeschmuck

 

Orientalischer Fliesenschmuck

Hersteller

Papital

Material

Fliese: Ton-Stein-Masse
Metallelemente: Nickelfreies Messing, Edelstahl (Ohrstecker)
Bänder: Gewachste Stoffbänder
Perlen: diverse Materialien wie Holz, Kunststoff, Glas
Versiegelung: Klarlack

Herstellungsprozess

1. Die Fliesenelemente werden aus einer Ton-Stein-Masse ausgestanzt. Die besondere Zusammensetzung der Masse bleibt ein Geheimnis von Papital.
2. Die Fliesenelemente benötigen 10-12 Tage zum vollständigen Trocknen an der Sonne, bevor sie weiter bearbeitet werden können.
3. Nach dem Trocknen werden die Oberflächen der kleinen Fliesenelemente auf Sandpapier glatt und eben geschliffen.
4. Je nach Form und Größe werden Ausschnitte aus den Ornamenten der Moscheen ausgewählt und entsprechend skaliert.
5. Die Abbildungen werden auf ein spezielles Transferpapier gedruckt, welches auf die Fliesenelemente aufgetragen wird.
6. Abschließend werden die Elemente auf der Vorder- und Rückseite mit Klarlack versiegelt. Sie können dann beliebig mit Perlen, Ketten und weiteren Dekorationen kombiniert werden.

 

Pflegehinweis

Die kleinen Fliesenelemente sind sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mit einem Klarlack überzogen, um vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen.

Dennoch sollte der Schmuck beim Sport, Hausputz und beim Duschen abgelegt werden, um möglichst lange Freude daran zu haben.

 

Filzschmuck

Hersteller

Shirbandi

Material

100% Schafswolle

  • Herkunft der Wolle: Australien (19 Mikronfasern, weicher, teurer)+ Neuseeland (28 Mikronfasern, grober)
  • Farben: AZO-freie Farben aus der Schweiz importiert (Swiss Dys)

Herstellungsprozess

Eine detaillierte Darstellung finden sie hier.

 

Kunstharzschmuck

Hersteller

Diazgranados

Material

Kunstharz (flüssig), Katalysator zur Steuerung der chemischen Reaktion, Glanzmittel,  UV Schutzfilter, Farbpigmente in flüssiger oder pulverförmiger Form, Farbstabilisator, bei Bedarf noch Glitzerstaub und Edelstahl

Herstellungsprozess

  1. Zusammenführen der verschiedenen Komponenten Die chemische Reaktion ist sehr von der Raum- bzw. Außentemperatur abhängig. Die Flüssigkeit erhitzt sich und durch die Zugabe des Katalysators wird eine chemische Überreaktion verhindert. Da bei dem Prozess auch gesundheitsgefährdende Dämpfe freigesetzt werden, müssen beim Mischen der Komponenten stets Atemschutzmasken getragen werden.
  2. Giesen der Flüssigkeit in Silikonformen 50x50cm. Dieser Vorgang kann kontrolliert oder unkontrolliert vorgenommen werden. Beim kontrollierten Gießen wartet man immer das komplette Trocknen bzw. Aushärten der verschiedenen Schichten ab. Beim unkontrollierten Gießen wird das Trocknen nicht abgewartet und die verschiedenen Schichten laufen ineinander
  3. Nach Aushärtung, zuschneiden mit Hilfe von Schablonen. Zum Schneiden werden Klingen benötigt, die auch Granit schneiden können.
  4. Schleifen, unter permanenter Zugabe von Wasser (zum Schutz vor Hitze und Staub) . Bei dem Wasser handelt es sich um gesammeltes Regenwasser, was einen Monat lang immer wieder verwendet wird
  5. Feinschliff
  6. Bohrlöcher, sollte mal ein Stück beim Bohren brechen, wird es mit Kunstharz wieder geklebt und neu geschliffen
  7. Polieren, alle Stücke werden von Hand poliert. Das Polieren ist zugleich auch die Qualitätskontrolle, da hierbei erst eventuelle Defekte im Kunstharz sichtbar werden.
  8. Mattierung: Matte Schmuckstücke werden im Anschluss wieder mit verschiedenen Materialien geschliffen bzw. mattiert. Das vorangegangene Polieren muss sein, da ansonsten Defekte nicht sichtbar werden würden. Das Mattieren findet in einer sich drehenden Trommel unter Zugabe von Wasser und 4 verschiedenen Materialien statt: (Maschine wurde selbstgebaut)
    • Keramik von zerbrochenen Toiletten
    • Steine bestehend aus einem Mineral + Kunstharz
    • Steine bestehend aus einem anderen Mineral + Kunstharz
    • Steine aus oxidiertem Aluminium + Kunstharz

 

Sarischmuck

Hersteller

Toucan Krafte

Material

Stoffreste, Holzperlen, Messing

Herstellungsprozess

  1. Nicht mehr gebrauchte Saris ( traditionellen, indischen Wickelkleidern) werden gesammelt, gewaschen, nach Farben sortiert und zurecht geschnitten.
  2. Holzperlen, aus Holzresten eines lokalen holzverarbeitenden Betriebs, werden von Hand geschnitzt.
  3. Holzperlen werden einzeln sorgsam mit dem Stoff umwickelt.
  4. Farblich passende Perlen werden je nach Designwunsch zu Schmuckstücken zusammengestellt.
  5. Anbringen von Designelementen, Zierperlen, Ketten, Verschlüssen und Ohrhaken.

Fotos

Author: Claudia Specht on 15. Januar 2020
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