Kissenbezüge mit Shibori-Technik



 

Hersteller

Mesh

Material

100% Baumwolle, handgewebt

Technik

Ursprünglich kommt die Shibori-Technik aus Japan. Sie kennzeichnet das Färben von Stoffen, bei dem Stoffpartien durch falten, abbinden, nähen oder mit Schablonen ausgespart werden, wodurch ein helles, geometrisches Muster entsteht. Die Shibori Technik ist über 1000 Jahre alt. Sie machte es ursprünglich der armen Bevölkerung möglich alter Kleidung einen neuen Antlitz zu verleihen. Daraus entwickelte sich die traditionelle Methode zur Gestaltung von japanischen Kimonos.

Worin liegt der Unterschied zur Batik ?
Die Batik kommt aus Indonesien und bedeutet „mit Wachs schreiben“. Bei der Batik-Technik wird zunächst heißes Wachs in der gewünschten Anordnung auf den Stoff getropft. Nach dem Färben, wird durch bügeln das Wachs aus dem Stoff gelöst. Die zuvor gewachsten Stellen bleiben frei von Farbe und ergeben ein helles Muster im Stoff.

Herstellungsprozess

  1. Die Stoffe werden je nach gewünschtem Endmuster per Hand abgenäht, mit Schablonen abgedeckt oder abgebunden.
  2. Anschließend wird der Stoff in ein Farbbad gegeben. Die Dauer des „Badens“ ist maßgeblich für die Intensität der Färbung.
  3. Erst nach dem Trocknen werden die Fäden gezogen bzw. die Schablonen entfernt.
  4. Die zuvor gebundenen bzw. abgedeckten Stellen im Stoff, sind weiß geblieben, oder haben weniger Farbe aufgenommen wodurch sie sich als Muster abheben.

Pflegehinweis

  • Maschinenwaschbar bei 30° C
  • Nicht in den Trockner geben

Hinweis: Die Maschinenwäsche wurde von uns erprobt und es konnte kein Ausbluten festgestellt werden.
Ein für Baumwolle normales Einlaufen um maximal 10 Prozent ist möglich.

Author: Claudia Specht on 8. Mai 2020
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