fairafric

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Alle Informationen stammen von fairafric

 

Kurzporträt von fairafric

Das Unternehmen fairafric ist aus der Leidenschaft entstanden, die Wertschöpfungskette in der Schokoladenindustrie zu verändern: Seit 2016 produzieren sie zusammen mit ihren lokalen Partner/innen die erste Schokolade aus Westafrika, die in europäischen Lebensmittelgeschäften zu finden ist. 70% des weltweiten Kakaos stammt aus Westafrika, weniger als 1% der Schokolade wird dort produziert.
Durch die Verlagerung der gesamten Wertschöpfungskette in das Kakaoanbauland, wird das lokale Einkommen pro Tonne Kakao vervierfacht: Statt nur den Kakaopreis zu zahlen, unterstützt fairafric den Aufbau lokaler wirtschaftlicher Strukturen und schafft mittelständische Jobs in der Weiterverarbeitung. Damit heben sie den fairen Handel auf’s nächste Level und schaffen für Menschen im Kakaoanbauland Ghana einen Weg in den Mittelstand.
Faire Preise, Arbeitsbedingungen und absolute Transparenz werden durch den Weltladen-Dachverband gewährleistet und alle zwei Jahre bei einem externen Audit überprüft.

Produkte

Schokolade

  • Kakaoländer: Ghana
  • Anbaugebiete: Suhum und Volta Region
  • Bio Initiative Yayra Glover Ltd. (861 Kleinbäuer/innen)
  • Zertifizierungen: EU Bio Siegel, Weltladen Dachverband, Mitglied im Unverpackt Verband e.V. , Klimaneutral Siegel
  • From Tree to Bar, Bio & fair
  • Zutaten: neben Kakaopulver aus Ghana von Yayra:
    • Salz: Südafrika (Khoisan)
    • Milch: Aktuell noch keine Möglichkeit Milchpulver in Afrika zu kaufen, da es auf dem ganzen Kontinent keine Produzent/innen für Bio- Milchpulver gibt. Milchpulver stammt aus Schwäbisch-Hall in Baden-Württemberg von Schrozberg.
    • Zucker: Mosambique (Pure Live Organic Foods)
    • Mandeln (gebrochen): Spanien (Delphi Organic)
    • Mandeln (ganz): Palästina (Canaan Fair Trade)
    • Haselnüsse: Aserbeidjan und Türkei (Ortlieb Organic)
    • Tigernusspulver: Niger (Govinda)
    • Cashews: Ghana (MIM)
    • Baobab Pulver: Ghana (Aduna)
    • Mango & Ananas: Ghana (hpw AG)

Standort

München/Deutschland und Amanase/Ghana

Gründungsjahr (2016)

Geschichte

  • 2016: Gründungsjahr fairafric Deutschland
  • 2016: Container mit 1. Charge fairafric Schokolade ist unterwegs nach Deutschland
  • 2017: Zusammenarbeit mit 861 Farmer/innen von Yayra Glover Ltd.
  • 2017: Crowdinvestment Kampagne
  • 2017: Bio Zertifizierung erreicht
  • 2017: Next Organic Start Up Award
  • 2018: Kakao Farmer/innen erhalten Anteile an fairafric
  • 2018: fairafric wird CO2 neutral
  • 2019: fairafric beginnt Unverpackt Läden zu beliefern
  • 2019: zum zweiten Mal in Folge zum klimaneutralen Unternehmen gekürt
  • 2020: Gründungsjahr fairafric Ghana
  • 2020: Im Frühjahr Premiere vom fairafric Film: „Decolonize Chocolate“
  • 2020: Ende des Jahres Fertigstellung der solarbetriebenen Fabrik

Struktur des Unternehmens

  • Produktionsmenge: Anzahl produzierter Tafeln bis Ende 2020: 330.00
  • Produktionskapazität: 50 Millionen Tafeln im Jahr
  • Sortiment: 8 Sorten Schokoladentafeln
  • Anzahl der Mitarbeitenden in Deutschland: 26
  • Anzahl der Mitarbeitenden in Ghana: 54 (stetig wachsend)
  • Anzahl der Anteilseigner/innen: 1000
  • Ganze Fabrik unterliegt komplett ghanaischer Hand
  • Null Toleranz gegenüber Kinderarbeit
  • 100% Transparenz
  • Kooperation mit vorwiegend lokalen Zulieferbetrieben und Dienstleister/innen (wird mehr und mehr ausgebaut)
  • Ziel bis Ende 2022: Jahresumsatz von 5 Millionen Euro

Ausstattung

  • Solarbetriebene Fabrik (Im ersten Jahr konnten dadurch 85 Menschen direkt vor Ort in ländlicher Region beschäftigt werden)
  • Lagerhaus in Deutschland

Vertrieb

  • 78 verschiedene Länder
  • Anzahl der Handelspartner/innen im Dachverband: 650

Besonderheiten

  • Einstiegsgehalt: 3,8- faches des ghanaischen Mindestlohnes
  • 36 Stundenwoche, 4 Tage, 9 Stunden
  • Wochenendarbeit wird extra bezahlt
  • Krankenversicherung und Rentenvorsorge
  • 13. Monatsgehalt
  • Bezahlte Überstunden
  • Bio Prämie in Höhe von 600US$/Tonne statt 102US$ (UTZ) und 240US$ (Fairtrade)
  • Farmer/innen erhalten spezielle Weiterbildungen wie z.B. nachhaltiger Anbau des Kakaos, Steigerung der Erträge durch gesunde Böden und Pflanzen
  • Seit 2018 sind Farmer/innen durch eigens gegründete Stiftung Anteilseigner/innen von fairafric
  • Wertschöpfungsvergleich: 2.350 US$ Einkommen pro Tonne bei Export& Wertschöpfung in Europa vs. 10.000US$ Einkommen pro Tonne bei Wertschöpung in Ghana
  • Subventioniertes Essen

 

Author: Janina Lange on 19. Juli 2021
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